Montag, 9. Februar 2015

Bildungs-Newsletter 9. Februar 2015 2. Teil


 

OTS0136 II 09.02.2015 13:47:59

 

Unterstützung für Brandsteidl: Mehr PsychologInnen zur Deradikalisierung an Schulen

 

"Das Konfliktpotenzial an den österreichischen Schulen hat neue Dimensionen und auch eine neue Qualität erreicht. Die Zunahme muslimischer Schüler einerseits und die immer aggressivere Diskussion um die daraus erwachsenden Konflikte im Schulbetrieb erfordern entschlossenere Maßnahmen. Im auch international aufgeheizten Klima um die Islamdebatte braucht es Sachlichkeit, Deeskalation und psychologische Hilfe. PsychologInnen sind speziell dafür ausgebildet im Umgang mit Konflikten und Aggressionen erfolgreich zu intervenieren. Angesichts der wachsenden Dimension des Problems ist die Zahl der PsychologInnen an den Schulen viel zu gering" sagt Sandra M. Lettner, die Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen und begrüßt den Hilferuf der Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl an Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, mehr SchulpsychologInnen an den Schulen einzusetzen.

 

"Die Praxis, die Probleme kleinzureden muss ein Ende haben, denn das Zögern macht die Situation nur schlechter. In den Bemühungen um ein besseres Miteinander an den Schulen haben die PsychologInnen eine Schlüsselrolle. Sie bringen ihre Kompetenz ein und entlasten auch die oft überforderten LehrerInnen. Jeder Euro der hier ausgegeben wird ist gut investiert und vermeidet höhere Folgekosten", so Lettner abschließend.

 

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen kann österreichweit ausreichend SchulpsychologInnen vermitteln und steht den zuständigen Stellen jederzeit gerne für Gespräche zur Verfügung.

 

Rückfragehinweis:  Berufsverband österreichischer Psychologinnen und Psychologen  Mag.a Monika Glantschnig  Tel.: 01 / 407 26 71/17  mailto:glantschnig@boep.or.at

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1252/aom

 


 

OTS0113 II, WI 09.02.2015 12:46:16

 

FSG-GÖD-Himmer: Was passiert in einem Land ohne Geld für Bildung?

Utl.: Gute Ideen für die Schulen brauchen auch das notwendige Budget.

 

Volle Unterstützung für Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei ihrer Forderung nach ausreichend Budget. Bei all den geplanten und umgesetzten Reformen, bei allen Wünschen und Notwendigkeiten für den Bildungsbereich ist eines klar: Ohne Geld werden die Pläne nicht im Klassenzimmer ankommen.

 

Vom Kindergarten als erster Bildungseinrichtung, über personelle Unterstützung in den Schulen bis zu politischer Bildung als Fundament unserer Gesellschaft - vieles wird derzeit nur unzureichend finanziert und kommt daher zu kurz.

 

Leidtragende sind dabei unsere Kinder, die Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen, die in einem unterfinanzierten Bildungssystem an ihre Grenzen stoßen. Das gefährdet auch unsere Zukunft im Land.

 

FSG-BMHS Vorsitzender Heinrich Himmer begrüßt daher den Standpunkt der Ministerin. "Nur durch gute Bildung werden wir auch kommenden Generationen Wohlstand und Gerechtigkeit ermöglichen. Der Finanzminister muss jetzt das notwendige Geld zur Verfügung stellen. Heute daran zu sparen, kann nie mehr aufgeholt werden."

 

Rückfragehinweis:  Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter/innen – GÖD   BMHS - Gewerkschaft der Lehrer/innen an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen  Mag. Heinrich Himmer  0676 531 32 42  heinrich.himmer@fsgbmhs.eu

 www.fsgbmhs.at

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/88/aom

 


APA0189 II, XI 09.02.2015 11:14:05

 

Matura: Schüler fürchten "kleinliche" Benotung der VWA

Utl.: Lehrer: "Benotungsraster lockern"

 

Bundesschulsprecher Lukas Faymann warnt im Ö1-"Morgenjournal" vor einer "kleinlichen" Benotung der vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA) bei der neuen Matura. Die VWA ist eine 40.000 bis 60.000 Zeichen lange verpflichtende Hausarbeit und muss in der ersten Woche des zweiten Semesters der Maturaklasse abgegeben und später präsentiert und diskutiert werden.

 

Die Benotung setzt sich dabei aus der schriftlichen Arbeit selbst sowie deren Präsentation und Diskussion zusammen. Scheitere der Maturant aber schon beim schriftlichen Teil, komme er gar nicht zum Präsentieren und Diskutieren, befürchten die Schüler. "Ich glaube, man darf da einfach nicht zu kleinlich sein", so Faymann. Der Vorsitzende der AHS-Lehrergewerkschaft, Eckehard Quin, spricht sich für eine Lockerung des Benotungsrasters aus. Formal dürfe vor der Präsentation keine endgültige Note feststehen.

 

Laut der Informationsseite des Bildungsministeriums (http://www.ahs-vwa.at) sind zwei Fälle zu unterscheiden: Sollte der Schüler fristgerecht gar keine VWA abgeben, kann er diese auch nicht präsentieren - und damit die Matura nicht an dem Termin absolvieren. Festgehalten wird aber auch, dass selbst Schüler, deren Arbeit negativ zu beurteilen wäre, jedenfalls zur Präsentation und Diskussion zugelassen werden müssen. "Ob KandidatInnen ihren Präsentationstermin auch bei erwarteter negativer Beurteilung wahrnehmen, bleibt ihre Entscheidung."

 

Von den Lehrern verlangt Faymann eine Einengung der oft zu umfangreichen Themenkomplexe bei der mündlichen Matura. Dabei wurden etwa in Geschichte von manchen Schulen Themen wie "Das Mittelalter" oder "Die Antike" vorgegeben - bei solchen großflächigen Bereichen sei eine Vorbereitung aber kaum möglich. Quin wiederum will vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) kürzere Aufgabenstellungen für die für Anfang März angesetzten Vorbereitungs-Klausuren für die Matura. Diese seien derzeit zu lang, um sie als Schularbeit zu geben - würden die Lehrer selbstständig etwas wegkürzen, könnten für die Matura wichtige Teile herausfallen.

 


 

Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober

Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub

01/40110-3569

0664 / 44 45 005

kurt.schober@spoe.at

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen