Montag, 2. Februar 2015

Bildungsnewsletter 2. Februar 2015

OTS0183 II, XI 30.01.2015 16:25:37

 

Heinisch-Hosek bestellt Prof. Mag. Thomas Schöpf zum neuen Rektor der Pädagogischen Hochschule Tirol

 

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek gratuliert Prof. Mag. Thomas Schöpf, den sie heute als neuen Rektor der Pädagogischen Hochschule Tirol bestellt. Schöpf wird ab Februar seine neue Tätigkeit als Rektor aufnehmen, er genießt das volle Vertrauen des Standorts und wurde vom Hochschulrat einstimmig an die erste Stelle des Dreiervorschlages gesetzt.****

 

Mit Schöpf wird ein Vertreter der Berufspädagogik Rektor einer Pädagogischen Hochschule. Der studierte Wirtschaftspädagoge war zuletzt Leiter des Instituts für berufsbegleitende Professionalisierung und zusätzlich auch für das Controlling der PH Tirol verantwortlich.

 

"Ich habe vollstes Vertrauen in Professor Thomas Schöpf und wünsche ihm viel Erfolg für seine neue Aufgabe", so die Ministerin. Aus Sicht der Ministerin ist mit Schöpf an der Spitze und den Vizerektorinnen Prof.in Mag.a Dr.in Irmgard Plattner und Mag.a Dipl.-Päd.in BEd MSc Andrea Gandler-Pernlochner eine positive Weiterentwicklung des Standorts PH Tirol garantiert. (Schluss)

 

Rückfragehinweis:

Mag.a Veronika MARIA, Pressesprecherin

Büro der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Tel.: +43 1 53120-5011, Mobil: +43 664 612 47 29

veronika.maria@bmbf.gv.at

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4920/aom

 


 

"Der Standard" vom 02.02.2015                                Seite: 7 Lisa Nimmervoll

 

Mahrer urgiert „Kassasturz“

Staatssekretär warnt vor „Budgetbombe“ im Schulressort

 

   Wien – Harald Mahrer hofft auf ein „Mondfenster“ für die Bildungspolitik in Österreich, also eine jener seltenen Phasen, „in der tatsächlich etwas weitergeht“. Damit das auch wirklich passiert, drängt der ÖVP-Staatssekretär im Wissenschaftsministerium in seiner Funktion als regierungsinterner „Spiegel“ zu Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) auf einen „bildungspolitischen Kassasturz“. Nur so könne man tragfähige Grundlagen für weitere Schritte und Projekte erarbeiten.

 

   Spätestens bis Ende Februar müssten die Zahlen aus dem Bildungsressort offengelegt werden: „Dort schlummert eine Budgetbombe“, sagte Mahrer am Sonntag zum Standard. Heinisch-Hosek habe selbst darauf hingewiesen. „Es ist knapp mit dem Geld“, beschrieb diese ihre Finanzen.

 

   Wenn es aber so knapp mit dem Geld sei, dann könne man nicht andauernd mit „jeder Menge neuer Projekte herumwerfen, die wir dann vielleicht gar nicht finanzieren können“, meint Mahrer: „Jetzt muss alles auf den Tisch und dann sachlich bewertet werden.“

 

   Und zwar nicht nur die Finanzen, sondern, darauf pocht Mahrer besonders: „Wir brauchen dazu auch die Evaluierung der Neuen Mittelschule durch externe Experten, die eigentlich Ende Jänner vorliegen sollte, die aber noch immer nicht herausgerückt wurde.“ Wenn nicht alles so gelaufen sei, wie erhofft, „muss man eben auch den Mut haben, zu sagen: ,Ja, das hat’s nicht ganz gebracht‘, und Konsequenzen ziehen“. Ohne diese Datenbasis werde es für die Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die Anfang März wieder tagt, schwierig, inhaltlich fundiert weiterzuarbeiten.

 


 

"Salzburger Nachrichten" Nr. 26 vom 02.02.2015               Seite: 2

 

ÖVP fordert Kassasturz für die Schulreform

 

   wien. Die ÖVP fordert rechtzeitig vor der zweiten Sitzung der Bildungsreform-Arbeitsgruppe Anfang März einen „finanziellen und inhaltlichen Kassasturz“. Staatssekretär Harald Mahrer sagte dazu am Sonntag, „ich würde gern den bildungspolitischen Blindflug beenden“. Dazu sei es notwendig, budgetäre Klarheit zu schaffen. „Die Zahlen, Daten, Fakten müssen vor dem März-Termin auf den Tisch.“

 

   Der ÖVP-Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ist jetzt in der Bildungsreform-Arbeitsgruppe das direkte Visavis von Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Bei der Sitzung im März geht es um drei große Brocken: die Zahl der Schulversuche, die der Bundesrechnungshof unlängst kritisiert hatte, die Schnittstellen zwischen den Schulstufen und die vorschulische Bildung.

 

   Die Volksschule könne mangelhafte Deutschkenntnisse nur mehr sehr begrenzt aufholen, stellte Mahrer fest. „Wir verlangen daher eine verpflichtende Sprachstandsfeststellung im Kindergarten und eine entsprechende Sprachförderung.“ Ein Kind in der Volksschule müsse „wenigstens in einem Mindestausmaß Deutsch können“.

 

   Die hochkarätig besetze Bildungsreform-Arbeitsgruppe, der auch führende Landeshauptleute von SPÖ und ÖVP angehören, hatte am 22. Jänner erstmals getagt – in einem „freundschaftlichen Klima“.

 

   Anfang März geht es erstmals ans Eingemachte. Unter anderem wird mit Spannung der Evaluierungsbericht über die Neue Mittelschule erwartet. Auch diese hatte der Rechnungshof kritisch gesehen: Die Ausgaben des Unterrichtsministeriums je Schüler hätten im Schuljahr 2011/2012 an den Neuen Mittelschulen rund 7200 Euro betragen, an den Hauptschulen rund 6600 Euro und an den AHS–Unterstufen rund 4700 Euro. –job

 


 

"Die Presse" vom 02.02.2015                                Seite: 5

 

Bildungsreform: Mahrer will Kassasturz von Heinisch-Hosek

Der ÖVP-Staatssekretär vermisst eine Schulstrategie - und den Evaluierungsbericht zur Neuen Mittelschule.

 

   Wien. Ethik und politische Bildung als Unterrichtsfach, mehr Stützlehrer, Coaching: An neuen Ideen für Österreichs Schulen mangelt es derzeit nicht. Alles schön und gut, sagt Staatssekretär Harald Mahrer, der in der ÖVP für alle Bildungsfragen zuständig ist. Darüber könne man in der Reformgruppe der Regierung gern diskutieren. Davor müssten jedoch "Zahlen, Daten und Fakten" auf den Tisch.

 

   Konkret verlangt Mahrer einen Kassasturz im Bildungsministerium von Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), das mit einem Budgetloch im dreistelligen Millionenbereich zu kämpfen hat, und den Evaluierungsbericht zur Neuen Mittelschule, der eigentlich für Ende Jänner angekündigt war. Außerdem will sich der Staatssekretär den Doppelgleisigkeiten in der Schulverwaltung widmen.

 

   "Es braucht eine neue Form von Controlling in der Bildung", sagt er. Vor allem aber eine Strategie und keine Aneinanderreihung von Einzelvorschlägen. Die Bildungsreformgruppe trifft sich im März wieder. Neben Heinisch-Hosek und Mahrer gehören ihr Kanzleramtsminister Josef Ostermayer, Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sowie die Landeshauptleute Peter Kaiser, Hans Niessl, Erwin Pröll und Wilfried Haslauer an. (pri)

 


 

"Österreich" vom 02.02.2015                                   Seite 7

 

Vor neuem Termin der Bildungsgruppe

Bildung: Mahrer fordert »doppelten Kassasturz«

Der Staatssekretär ist das neue ÖVP-Gegenüber von Bildungsministerin Heinisch-Hosek.

 

Wien. Staatssekretär Harald Mahrer hat die Bildungsagenden in der ÖVP übernommen. Zum Start stellt er drei Forderungen an SPÖ-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek:

 

l Mahrer will einen "doppelten politischen Kassasturz": Wo fließt das Geld hin, und welche Wirkungen werden damit erzielt?

l Er verlangt den Prüfbericht des Ministeriums zur Neuen Mittelschule.

l Mahrer will auch den Bericht zu Vorschlägen für eine Reform der doppelgleisigen Schulverwaltung.

Alle drei Forderungen will er bis zum nächsten Termin der Bildungsreformgruppe erfüllt sehen.

 

Staatssekretär Harald Mahrer ist in der ÖVP für Bildung zuständig.

 


 

"Kurier" vom 02.02.2015                                    Seite: 2

 

Mahrer mahnt Heinisch-Hosek zu Kassasturz

 

   Budget.Harald Mahrer, Staatssekretär im Wissenschaftsressort und ÖVP-Verhandlungspartner von SPÖ-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek , erinnert die rote Ressortchefin an ein Versprechen: "Wir haben vor Weihnachten eigentlich einen Kassasturz im Bildungsressort vereinbart. Dieser ist bis heute nicht passiert", sagt Mahrer zum KURIER. In den vergangenen Tagen sei eine ganze Reihe an neuen Ideen für die Bildungslandschaft gebracht worden. Mahrer: "Um zu wissen, was davon machbar ist, müssen wir wissen, wie viel Budget überhaupt verfügbar bzw. allenfalls umschichtbar ist. "

 


 

"Heute" vom 02.02.2015                                        Seite 5 Von Erich Nuler

 

ÖVP fordert "Kassasturz" von SP-Bildungsministerin

 

Die Vielzahl an Schulversuchen und kaum Kontrolle darüber im Ministerium kritisierte vorige Woche der Rechnungshof. Im "Heute"-Gespräch sagt dazu der für Bildung zuständige VP-Staatssekretär Harald Mahrer: "Bis Ende Februar müssen alle Zahlen auf den Tisch." Ein Angriff auf SP-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek sei das nicht. Sie hätte bereits Ende 2014 einen "Kassasturz" in Aussicht gestellt. Ohne genauen Daten über Kosten und Nutzen der Projekte sei ein "strukturiertes Vorgehen in der Bildungsarbeitsgruppe nicht möglich", so Mahrer.

 

Heinischs Vorschlag, für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr 70 Mio. bereitstellen zu wollen, sei verfrüht. "Vorher müssen wir wissen, was wir haben und was überhaupt im Kindergarten getan werden soll."

 

Harald Mahrer: Gabriele Heinisch-Hosek muss Zahlen vorlegen.

 


 

"Heute" vom 02.02.2015                                        Seite 5

 

Strolz aber gegen eine Prüfung

Neos: "Mittlere Reife" vor Oberstufe und Lehre

 

"Keine Prüfung sondern eine prozessorientierte Herangehensweise" will Strolz laut Medienberichten als "Mittlere Reife" für 15-Jährige. Diese könnte Voraussetzung für eine Lehre oder den Besuch einer höhere Schule sein.

 

 


 

"Kronen Zeitung" vom 02.02.2015                           Seite: 12

 

Landesschulrat plant eine Infokampagne Schüler sind dennoch verunsichert:

Aufregung um die Zentralmatura

 

Hoffnungsschimmer oder Schreckensgespenst: Auf mehr als 1500 Schüler wartet in Kärnten heuer die Zentralmatura. Die Kandidaten sind vor der neuen Herausforderung verunsichert, ebenso viele Lehrer. Im Landesschulrat plant man deshalb noch eine Infokampagne: "Nie war eine Matura so gut vorbereitet wie diese."

 

   1200 Gymnasiasten und 350 Schüler in den BHS wollen ihre schulische Karriere mit einem positiven Maturazeugnis beenden. Die "heiße" Phase ist schon eingeläutet: Die vorwissenschaftlichen Arbeiten - als erste Stufe zur Matura - müssen geschrieben werden.

 

   Und damit hat - für viele - auch schon das Dilemma begonnen. "Es ist allein unklar, ob die Fußnoten zu den 40.000 bis 60.000 vorgeschriebenen Zeichen zählen oder nicht", meint Landesschulsprecher Simon Jandl. "Damit werden Schüler und auch Lehrer verunsichert."

 

   Die Schülerunion fordert den Ausbau der Vorbereitungsstunden und die Abhaltung von Infoveranstaltungen: "Wie sollen sich die Schüler auf etwas vorbereiten, bei dem sie sich nicht einmal auskennen?"

 

   Anders sieht es der Chef des Landesschulrates, Rudi Altersberger. "Es muss Schluss sein mit der Verunsicherung! Alles ist transparent und gerecht. Früher haben Schüler die Antworten für komplexe Themen auswendig gelernt und danach wieder vergessen. Jetzt wird hingegen grundlegendes Wissen abgeprüft, das auch im Kopf bleibt", meint er. Zudem sei die Aufregung um die Nicht Genügend bei den diversen Testläufen nicht begründet. "Es hat ja auch früher genügend Fünfer gegeben, nur da hat es niemanden interessiert"

 

Der Landesschulrat werde dennoch seine Infokampagne intensivieren, um die Zweifel zu beseitigen.

 


 

"Salzburger Nachrichten" Nr. 26 vom 02.02.2015              Seite: 16

 

Mittelschicht entdeckt Eliteschulen

Mitunter legen auch Verwandte und Freunde für die Bildung der Kinder zusammen.

 

   Karin Zauner Salzburg. Je internationaler die Bildung, desto besser für die Berufskarriere, heißt es. Doch nicht jede Schule und nicht jeder Auslandsaufenthalt passt zu jedem Jugendlichen. Und: Was früher ein Privileg für Eliten war, wird immer mehr ein Thema der Mittelschicht. Allein im Rahmen des EU-Programms Erasmus Plus haben 2013 in Österreich mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler Unterricht an ausländischen Schulen besucht, 1712 Schülerinnen und Schüler haben im Ausland Praktika absolviert. Das Bildungsministerium erfasst freilich nicht jene Schüler, die über private Anbieter vermittelt werden.

 

    Der Münchner Bildungsberater Global Education Tumulka (GET) beschäftigt sich seit 25 Jahren damit, für Jugendliche die geeignetste Schule im Ausland zu finden. „Und da die Nachfrage aus Österreich immer größer wird, wollen wir künftig auch hier stärker auftreten“, sagt Elena Fadani Ongyerth, die bei GET den Bereich für internationale Schulaufenthalte leitet.

 

   Der Stellenwert der Bildung ändere sich in Deutschland und Österreich derzeit massiv, sagt die Bildungsexpertin. Soll heißen, dass die Eltern bereit sind, für die Bildung ihrer Kinder mehr Geld in die Hand zu nehmen und nicht nur die staatlichen Angebote zu nutzen. Der Großteil ihrer Kunden komme mittlerweile aus der Mittelschicht und nicht wie früher aus der High Society, erzählt Ongyerth. „Wir haben oft Großeltern, die dem Enkelkind einen Auslandsaufenthalt bezahlen.“

 

   Im Fall einer Alleinerzieherin mit sechs Kindern, von denen eines Legastheniker ist, haben zum Beispiel alle Freunde und Verwandte zusammengelegt, um den Jugendlichen in England in eine spezialisierte Legasthenikerschule zu schicken. In Deutschland hatte der Bursche eine Förderschule besucht „und hätte keine Chance gehabt“, sagt Fadani Ongyerth. Heute spreche der Bursche perfekt Englisch und werde demnächst in England Matura machen.

 

   GET arbeitet mit 300 internationalen Schulen vor allem in Großbritannien, den USA, Kanada, Neuseeland und Australien zusammen. Von der Kombination Gastfamilie und Schule im Ausland hält Ongyerth wenig. Bei Internatsschulen wisse man, was man bekomme, die Jugendlichen würden ganzheitlich, etwa auch in den Bereichen Sport, Theater und Kreativität gefördert. Gastfamilien seien immer ein Lotteriespiel, sagt sie.

 

   Bevor ein Jugendlicher in eine internationale Schule im Ausland kommt, arbeitet GET bis zu einem Jahr mit ihm zusammen, um Neigungen, Interessen und Ziele auszuloten. Das Ergebnis: In 90 Prozent der Fälle wollen die Kinder ihren Aufenthalt verlängern, pro Jahr gibt es hingegen nur ein bis zwei Jugendliche, die den Schulbesuch vorzeitig abbrechen.

 

   Neben der englischen Sprache profitierten die Kinder auch von der anderen Methodik und anderen Fächern in ausländischen Schulen, sagt Ongyerth. In England gehörten etwa iPads und Mobiltelefone für das Lernen in den Klassen zur Grundausstattung. Für Jugendliche mit Legasthenie oder einer Aufmerksamkeitsdefizit- beziehungsweise Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gebe es in England und den USA zudem ganzheitliche Förderungen.

 

   Billig sind solche Internatsschulen nicht. Am teuersten ist ein Schuljahr in den USA. 55.000 bis 69.000 Dollar sind zu berappen, das sind derzeit 48.400 bis 60.800 Euro, in England sind es 21.000 bis 36.000 Pfund (28.000 bis 48.100 Euro). Wenn jemand sehr talentiert ist, kann er ein Stipendium beantragen.

 

    Im Trend der vergangenen drei Jahre sind Wirtschaftsschulen in England, die nach der Matura beziehungsweise dem Abitur besucht werden. Hier bereiten sich die jungen Leute auf die Bewerbungen an den Universitäten vor.

 

   In Österreich hat GET bisher pro Jahr rund 500 Familien beraten, nur auf Basis von Mundpropaganda. „Durch die Internationalisierung werden wir aber immer öfter von Österreichern kontaktiert und wollen daher hier unser Angebot hier ausweiten“, sagt Ongyerth.

 


 

Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober

Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub

01/40110-3569

0664 / 44 45 005

kurt.schober@spoe.at

 

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