Dienstag, 24. März 2015

2015.03.24: Bildung

OTS0217 II 24.03.2015 15:13:24

 

Regierungsklausur – Grossmann: Mehr Autonomie und zielgerichteter Mitteleinsatz für Neue Mittelschulen

Utl.: Bisher für Hauptfächer zweckgewidmete Mittel werden für Schwerpunktfächer freigegeben - Ministerrats-Beschluss bereits am 8. April

SPÖ/Grossmann/Regierungsklausur/Bildung/Schule/Autonomie

SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann begrüßt die heute, Dienstag, bei der Regierungsklausur in Krems präsentierten Maßnahmen im Bildungsbereich. "Besonders erfreulich ist, dass die Neuen Mittelschulen mehr Autonomie und Gestaltungsfreiräume bekommen. Durch die Freigabe der zusätzlichen Bundesmittel, die bisher für die Hauptfächer reserviert waren, ist es möglich, dass die Schulen diese Mittel punktgenau und bedürfnisgerecht für Schwerpunktfächer verwenden können und so direkt vor Ort auf die jeweiligen Herausforderungen des Standorts reagieren können", sagte Grossmann gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die entsprechende Gesetzesvorlage soll bereits am 8. April im Ministerrat beschlossen werden: "Damit ist sichergestellt, dass die zusätzlichen Mittel von Seiten des Bundes schon mit Schulbeginn im Herbst autonom und standortspezifisch von den Schulen eingesetzt werden können", betonte Grossmann. Die Öffnung der Bundesmittel für Schwerpunktfächer sei auch deshalb so wichtig, "weil die Schulen vor Ort am besten beurteilen können, was gebraucht wird und wo die Schülerinnen und Schüler besonders gefördert werden müssen". Klar sei aber auch, dass "die Schulaufsicht im Sinne eines begleitenden Qualitätsmanagements besonders gefordert ist, beim zielgerichteten und effizienten Einsatz der Ressourcen beratend zur Seite zu stehen", unterstrich Grossmann. (Schluss) mb/bj

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OTS0218 WI, II 24.03.2015 15:16:23

 

Industrie zu Regierungsklausur 2: Gute Ansätze - Umsetzung entscheidend

Utl.: IV-GS Neumayer: Gemeinnützigkeitspaket erhöht Ressourcen für Wissenschaft, Forschung und Bildung - Leitbetriebe-Standortstrategie umsetzen

Wirtschaft und Finanzen/Industrie/Regierungsklausur/SPÖ/ÖVP/Neumayer

"Die Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen dringend positive Anreize um wieder Geld in die Hand zu nehmen und in Österreich zu investieren. Daher ist es erfreulich, dass bei der Regierungsklausur Punkte beschlossen wurden, die für die Stärkung des Industriestandortes Österreich dringend notwendig sind. Allerdings gilt es, diese jetzt auch umzusetzen", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer heute, Dienstag. Das Bestbieterprinzip etwa biete in vielen Fällen Vorteile, da neben dem Preis auch weitere Kriterien, wie etwa bestimmte Qualitätsstandards, relevant sind und berücksichtigt werden können. "Diese zusätzlichen Kriterien sollten allerdings immer im Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand stehen - vergabefremde Zuschlagskriterien sind abzulehnen", so der IV-Generalsekretär.

Zwtl.: Gemeinnützigkeitspaket stärkt Wissenschaft, Forschung und Bildung

"Mit dem Gemeinnützigkeitspaket entstehen neue Arbeitsplätze und wichtige Wachstumsimpulse jenseits des Staates und der Privatwirtschaft. Der gemeinnützige Sektor wird damit endlich näher an bestehende europäische Standards herangeführt", so Neumayer. "Deutschland hat mit einem ähnlichen Paket zur Stärkung der Zivilgesellschaft sehr gute Erfahrungen gemacht, die Absetzbarkeitsgrenze dabei aber gleich bei einer Million Euro eingezogen." Die Rahmenbedingungen deutlich zu verbessern sei jedoch ein wichtiger erster Schritt damit Privatpersonen, Betriebe und Stiftungen das vorhandene Potenzial für gesellschaftliches Engagement besser entfalten können.

Zwtl.: Leitbetriebe-Standortstrategie umsetzen - Mitarbeiterkapitalbeteiligung wichtiges Signal

Maßgebliche Teile der Konjunkturmaßnahmen seien in der "Leitbetriebe Standortstrategie" verankert. "Der Reformdruck zur Verbesserung der Standortqualität bleibt hoch. Um Leitbetriebe für einen Ausbau ihres Engagements in Österreich zu gewinnen, ist weiterhin eine konsequente Umsetzung der Standortstrategie erforderlich", so der IV-Generalsekretär. Als besonders positiv bewertet Neumayer die Schaffung gezielter steuerlicher Anreize zur Stärkung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung. "Für österreichische Unternehmen ist eine stabile und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Eigentümerstruktur von hoher Bedeutung, um eine langfristig ausgerichtete Unternehmenspolitik verfolgen zu können. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können als verlässliche Kernaktionäre dazu beitragen, nachhaltig Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen und zu erhalten", so Neumayer.

Zwtl.: Wohnbaupaket zu begrüßen - Wichtige Impulse für Forschungs- und Innovationsstandort Österreich

"Mit den zusätzlichen Mitteln für den Wohnbau setzt die Regierung einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Bauwirtschaft und zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Mit der Wohnbauoffensive, die aus Mitteln der Europäischen Investitionsbank gespeist wird, können in den nächsten fünf Jahren 30.000 Wohnungen neu errichtet werden, was auch der Konjunktur einen Aufschwung ermöglichen wird", so der IV-Generalsekretär. Neben der Erhöhung der Forschungsprämie von zehn auf zwölf Prozent sei ebenso die Zweckwidmung der Mittel des Österreichfonds insbesondere für Forschung zu begrüßen. Auch die Zuzugsbegünstigungen stellen neue Anreize für internationale Forscherinnen und Forscher sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dar um nach Österreich zu kommen. "Wichtig ist nun weitere Maßnahmen für den Standort Österreich zu ergreifen, insbesondere durch die Wiederherstellung der Absetzbarkeit von Lizenzzahlungen", so Neumayer.

Zwtl.: Stärkung der Schulautonomie und mehr sprachliche Frühförderung positiv

"In einer immer heterogener werdenden Gesellschaft ist eine lebendige, kompetente und autonome Schule die Antwort auf die bildungspolitischen Herausforderungen. Die Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort wissen am besten, was ihre Schülerinnen und Schüler brauchen. Daher ist eine deutliche Stärkung der Schulautonomie eine zentrale bildungspolitische Maßnahme", so Neumayer. "Allerdings sind die geplanten Bildungsdirektionen nicht die beste Lösung. Wir würden uns unabhängige Schulträger wünschen. Prinzipiell wäre es aber sinnvoller die inhaltlichen Fragen zu klären bevor über Strukturen nachgedacht werden kann", betonte der IV-Generalsekretär. "Wenn wir Bildung neu denken wollen, müssen wir eine nach innen differenzierte gemeinsame Schule von sechs bis 14 Jahren mit einer hoher Autonomie dieser Schulen, einer zentralen Vorgabe von Kompetenzniveaus und einer hohen Qualität des Lehrpersonals kombinieren. Um das zu erreichen brauchen wir aber einen Neustart unseres Bildungssystems", so Neumayer. Die Ausweitung der sprachlichen Frühförderung für die kommenden drei Jahre für Kinder zwischen drei und sechs Jahren sind sehr sinnvoll. "Die kontinuierliche sprachliche Frühförderung ist uns schon seit einigen Jahren ein großes Anliegen, denn frühe sprachliche Förderung optimiert langfristig die Bildungschancen der Kinder und führt zu einem besseren Start ins Berufsleben", so der IV-Generalsekretär abschließend.

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APA0445 II, XI 24.03.2015 15:25:50

 

Neue Mittelschule: Flexiblere Zusatzstunden ab Herbst

Utl.: NMS dürfen dann vom Bund bezahlte sechs Stunden auch in anderen Schwerpunktfächern einsetzen - Heinisch-Hosek: Bringt Schulen mehr Autonomie

Schule/Wien

Neue Mittelschulen (NMS) sollen künftig die vom Bund bezahlten zusätzlichen sechs Stunden nicht mehr nur in Deutsch, Mathematik oder Englisch, sondern auch in anderen Schwerpunktfächern einsetzen können. Eine Gesetzesvorlage dazu ging am Dienstag in Begutachtung, hieß es in einer Aussendung. Am 8. April soll das Gesetz den Ministerrat passieren und nach dem Nationalratsbeschluss ab Herbst gelten.

"Die Standorte werden in Zukunft flexibler auf lokale Herausforderungen reagieren können", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Das bringe den NMS mehr "autonome Gestaltungsräume". Der zweckmäßige Einsatz und die Umsetzungsqualität soll durch die Schulaufsicht geprüft werden und die Änderungen bereits zum Start des nächsten Schuljahres wirksam sein. Die Flexibilisierung war bereits unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse der NMS-Evaluierung von Heinisch-Hosek angekündigt worden.

Die sechs Zusatzstunden für "pädagogische Fördermaßnahmen" in den Gegenständen Mathematik, Deutsch und Englisch an NMS machen organisatorisch den Hauptunterschied zur Hauptschule aus, die von der NMS bis 2018 als Schulform vollständig abgelöst wird. Sie können für die Besetzung dieser Fächer mit je zwei Lehrern (Teamteaching) eingesetzt werden oder für Individualisierung, differenzierten Unterricht in der Klasse, Begabungs- und Begabtenförderung, inklusive Pädagogik, Förderung in temporären Schülergruppen sowie Förder- und Leistungskurse.

(schluss) nt;aku;ham

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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