Donnerstag, 9. April 2015

2015.04.10: Bildung

Wird Steuerreform für Österreichs Lehrerinnen zur Mogelpackung?

Utl.: FSG-GÖD-Bulant sagt NEIN zur kolportierten Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung

 

"Vor wenigen Tagen habe ich mich noch gewehrt, die NMS-LehrerInnen zu den Deppen der Nation zu machen. Anscheinend verfolgen nun Kanzler und Finanzminister den Plan, mit der Populismuskeule gegen alle LehrerInnen Stimmung zu machen", bedauert Thomas Bulant, Vorsitzender der FSG in der ARGE LehrerInnen.++++

Bulant stellt klar: "Wir LehrerInnen sind nicht die Deppen der Nation, die als einzige Berufsgruppe die vom ÖGB erkämpfte Steuerreform gegenfinanzieren soll." So sei der politische Plan, mit einer Arbeitszeiterhöhung in den Schulen die Jahrzehnte lange Unterdotierung des Unterrichtsressorts zu verschleiern, ein politischer Schuss ins Knie. Die LehrerInnen würden dafür kämpfen, dass auch ihnen die vom ÖGB erkämpfte Steuerreform in vollem Umfang zugutekommt. Eigene budgetäre Fehlleistungen dürfe die Regierung nicht auf die österreichischen Schulen abwälzen. Die Wiederholung der 2-Stunden-Diskussion von 2009 würde der Motivation und dem Engagement vieler LehrerInnen großen Schaden zufügen. "Viele LehrerInnen haben sich mit ihrem Einsatz für ihre Schülerinnen Respekt und Anerkennung verdient. Sie für den Verzicht auf Vermögenssteuern bluten zu lassen, wird die Bevölkerung nicht unterstützen", so Bulant.

 

 

MMag. Dr. Thomas Bulant
Vorsitzender der FSG
in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft
Schenkenstraße 4 / 5. Stock

1010 Wien

M: thomas.bulant@apsfsg.at

H: 0699 1 9413999

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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