Donnerstag, 9. April 2015

2015.04.10: Newsletter Bildung

Die Presse – 10. April 2015

 

 

Budgetnöte: Müssen Lehrer länger arbeiten?

Alle gut 120.000 Lehrer könnten bald pro Woche zwei Stunden mehr unterrichten. Im Ministerium gibt man sich schweigsam.

Dass das Bildungsressort finanziell klamm ist, ist bekannt. Insofern ist es nicht überraschend, dass nach Möglichkeiten gesucht wird, um das Budgetloch zu stopfen. Laut „Kronen Zeitung" gibt es auch schon einen Plan: Demnach soll Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) ausgerechnet jene Idee wiederbeleben, mit (und an) der ihre Vorgängerin Claudia Schmied (SPÖ) vor mehr als fünf Jahren fulminant scheiterte: Alle gut 120.000 Lehrer sollen pro Woche zwei Stunden mehr unterrichten. Damit würde das Ressort 360 Millionen Euro einsparen, weil Abgänge nicht nachbesetzt werden und Supplierstunden nicht extra bezahlt werden müssten.

Bestätigt wird dieses Vorhaben weder vom Bildungs- noch vom Finanzministerium. Man könne diese Information nicht bestätigen, heißt es aus dem Büro von Ministerin Heinisch-Hosek am Donnerstagabend. Detto aus dem von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP): Man fange jetzt erst mit der Budgeterstellung an und kommentiere keine kolportierten Einzelmaßnahmen, richtet man dort aus.

Lücke von 340 Millionen Euro

Ganz unplausibel wäre das Vorhaben aber nicht – wenn auch politisch riskant, ja fast selbstmörderisch: Immerhin fehlt dem Bildungsressort ziemlich genau jene Summe, die die Lehrermehrarbeit laut „Krone" bringen würde. Dem Vernehmen nach beträgt die Lücke rund 340 Millionen Euro. Dazu kommt, dass das Bildungsministerium kaum Umschichtungsmöglichkeiten hat: Der allergrößte Teil der rund acht Milliarden Euro ist durch Personalkosten gebunden – der Löwenanteil durch Lehrergehälter. Wenn das Finanzressort nicht einspringt, und danach sieht es derzeit nicht aus: Woher das Geld nehmen, wenn nicht von den Lehrern?

Derzeit beträgt die Unterrichtsverpflichtung je nach Lehrergruppe zwischen 20 und 22 Stunden. Wer besonders korrekturintensive Fächer unterrichtet, der steht pro Woche teils 17 bis 18 Stunden in der Klasse. Im neuen Lehrerdienstrecht – das auch für Junglehrer derzeit noch optional ist -, ist die Lehrverpflichtung höher: Sie beträgt grundsätzlich 24 Wochenstunden. Sind Lehrer zusätzlich Mentoren oder Klassenvorstände, fallen zwei Stunden weg. Ebenso bei Lehrern, die in der Oberstufe Schularbeitsfächer unterrichten.

Kimberger: "Überlegung ist keine große Überraschung"

„Dass man in diese Richtung überlegt, ist für mich keine große Überraschung", sagt der oberste Lehrergewerkschafter Paul Kimberger. „Das eklatante Minus im Bildungsministerium ist eine Tatsache." Er versucht zwar, gelassen zu bleiben: „Noch ist das Vorhaben von keiner Seite bestätigt. Aber sollte sich das als Tatsache erweisen, werden wir uns mit allen Mitteln zur Wehr setzen."

 

 

"Die Presse" vom 10.04.2015                                Seite: 8

Ressort: Weltjournal

 

Österreich, Abend, Österreich, Morgen

 

Nachrichten

 

   Neue-Mittelschul-Reform: Rechnungshof ist skeptisch

 

   Skeptisch äußert sich der Rechnungshof zu Änderungen bei der Neuen Mittelschule. Es sei fraglich, ob die Verlagerung der Zusatzstunden weg von den Hauptfächern zu einer Verbesserung der Leistungen beitrage. Künftig können NMS die sechs extra bezahlten Wochenstunden nicht mehr nur in den Hauptfächern einsetzen, sondern auch in anderen.

 

 

Krone – 10. April 2015

 

Lehrer müssen jetzt mehr unterrichten

Für das Budget

In knapp zwei Wochen, am 21. April, will die Regierung das Budget für 2016 fertigstellen. Durch die Steuerreform notwendig gewordene Einsparungen im Staatshaushalt sollen durch Neuerungen bei den Beamten, in der Verwaltung und bei den Subventionen finanziert werden. Erste Details dazu sickern bereits durch.

 

Für die fünf Milliarden Euro schwere Steuerreform müssen durch Einsparungen im Staatshaushalt 1,1 Milliarden aufgebracht werden. Rund 400 Millionen davon kommen von den Bundesländern, durch den geringeren Anteil an den Einnahmen bei der Lohn- bzw. Einkommenssteuer. 700 Millionen sind durch den Bund zu finanzieren. Das nimmt die Regierung dem Vernehmen nach zum Anlass für seit Jahren notwendige Reformen.

Lehrer länger in den Klassen

Einer der größten Brocken ist dabei die geplante Erhöhung der Unterrichtszeit für die 125.000 Bundes- und Landeslehrer. Dabei geht es nicht um eine Anhebung der Gesamtarbeitszeit von 40 Stunden, sondern um die in der Klasse absolvierte Unterrichtszeit. Die liegt derzeit - je nach Unterrichtsfächern - bei 20 bzw. 22 Stunden pro Woche und soll ab dem nächsten Schuljahr generell um zwei Stunden erhöht werden. Für das Budget bringt das eine Entlastung von 360 Millionen Euro pro Jahr, weil damit keine neuen Personalaufnahmen notwendig sind und auch keine zusätzlichen Kosten durch Supplierstunden anfallen.

Eine weitere Maßnahme zur Kostendämpfung ist ein Zurückfahren von Infrastrukturmaßnahmen. Konkret betroffen sein könnten davon vorerst zwei Bauprojekte: der Wiener Lobautunnel und der Brennerbasistunnel. Die Projekte werden nicht abgesagt, jedoch später fertiggestellt.

Versetzungsschutz für Beamte fällt

Kostendämpfende Auswirkungen auf das Budget hat auch die geplante Aufhebung des Versetzungsschutzes für Beamte. Dadurch können etwa Bedienstete des Bundesheeres zur Polizei oder zur Post versetzt werden oder auch Funktionsveränderungen in anderen Ressorts vorgenommen werden.

Abstriche bei den Förderungen soll es laut den Budgetplanungen für die Bereiche Landwirtschaft und Wissenschaft geben. Kostenreduktionen ergeben ebenfalls ein gemeinsamer Wagenpark für die Dienstautos (inklusive Polizei) und eine zentrale Buchhaltung für alle Ministerien.

 

 

"Kronen Zeitung" vom 10.04.2015                              Seite: 3

Ressort: Politik

 

Bgld, Ktn, N.Ö., O.Ö., Sbg, Stmk, Ti, Vbg, Wi

 

Rückenwind „Das war erst der Anfang", sagte Finanzminister Hans...

 

   Rückenwind „Das war erst der Anfang", sagte Finanzminister Hans Jörg Schelling, am Tag nachdem die Regierung die Steuerreform in trockene Tücher gebracht hatte.

 

   Tatsächlich deutet vieles darauf hin, dass SPÖ und ÖVP einiges in dem Land grundlegend verändern wollen. Keine Revolution, aber doch notwendige Anpassungen an die Gegenwart.

 

   Bundeskanzler Werner Faymann, Kanzleramtsminister Josef Ostermayer und Finanzminister Hans Jörg Schelling verbrachten in den vergangenen Tagen viel Zeit miteinander, um die Budgetpläne für das kommende Jahr gleich mit überfälligen Neuerungen zu verbinden.

 

   Dazu zählt, dass Lehrer künftig zwei Stunden mehr pro Woche unterrichten sollen. Keine dramatische Belastung bei durchschnittlich 20 oder 22 Wochenstunden im Klassenzimmer. Sollte man meinen. Aber schon frühere Regierungen sind da am Widerstand der Gewerkschaft gescheitert. Auch diesmal ist mit Protesten zu rechnen. Doch mit Verständnis bei der Bevölkerung brauchen die üblichen Verhinderer solcher Reformen diesmal erst gar nicht zu rechnen.

 

   Auf verlorenem Posten stehen auch alle, die vielleicht die Versetzungsmöglichkeit für Beamte oder eine Kürzung der üppigen Subventionen blockieren wollen.

 

   Auch wenn vor einigen Monaten noch wenige gedacht hätten, dass Faymann und Schelling einmal als dynamisches Reformduo große Schlagzeilen machen würden: Der Kanzler und der Finanzminister spüren jetzt Rückenwind – und die Steuerreform könnte wirklich erst der Anfang gewesen sein.

 

 

"Kronen Zeitung" vom 10.04.2015                             Seite: 18

Ressort: Lokal

 

Ktn

 

Digitalisierung, zu wenig Übung und mangelnde Feinmotorik

 

Lehrer schlagen Alarm: Schüler können nur schlecht schreiben

 

SERINA BABKA

 

Immer mehr Schüler haben Probleme mit dem Schreiben! Manche schaffen es nicht, 30 Minuten beschwerdefrei zu schreiben. Ursachen dafür sind schlechte Feinmotorik, zu wenig Übung und die fortschreitende Digitalisierung. Experten verlangen nun eine Förderung der motorischen Fähigkeiten im Kindergarten.

 

   Mit der Hand zu schreiben, ist für viele nur noch eine echte Qual…

 

   Was Schulpolitik als fortschrittlich pries, entpuppt sich als Fluch: Lückentexte, Multiple-Choice-Tests und Kopien, auf denen Kinder nur ausfüllen, sind keine echte Schreibübung. Außerdem kommen die Kinder schlecht vorbereitet in die Schule: Schuhe zu binden lernen sie nicht mehr – es gibt ja Klett – und gemalt und gezeichnet wird daheim sowieso auch kaum noch.

 

   Landesschulratspräsident Rudi Altersberger: „Es wurde auch das Schönschreiben abgeschafft; kein Wunder, dass Schüler bei Deutschaufsätzen Schmerzen haben."

 

   Bei aktuellen Untersuchungen in Deutschland ist aufgefallen, dass die Hälfte der Burschen, aber nur 31 Prozent der Mädchen Probleme mit dem Schreiben haben. Das liege, so Psychologen, am fehlenden Interesse. Dabei aktiviert Schreiben das Gehirn: „Ein A nur zu tippen erzeugt weniger Hirnströme als es zu schreiben. Deshalb merkt man sich Unterrichts-Stoff leichter, wenn man ihn aufschreibt", erklärt Altersberger. Die Tendenz zum „Wischen" auf Handys und Tablets fördere „digitale Demenz", meint er außerdem.

 

   Abhilfe schaffen könne nur eine Förderung der Motorik bei Kleinkindern, also im Kindergarten. Denn Schreibenlernen ist in erster Linie Bewegungslernen.

 

 

"Kurier" vom 10.04.2015                                    Seite: 2

Ressort: Innenpolitik

 

Länder, Morgen

 

Lehrer-Gewerkschafter Kimberger

 

"Verfehlte Politik kann nicht auf dem Rücken der Lehrer ausgetragen werden"

 

   Budgetknappheit. Da ist sie wieder, die Diskussion um Mehrarbeit der Lehrer: Wie die Krone am Freitag berichtet, gibt es Regierungspläne, wonach die 127.000 Lehrer in Österreich künftig um zwei Stunden mehr in den Klassenzimmern unterrichten sollen. Das sei ein Teil der geplanten Einsparungen im Staatshaushalt und soll das Bildungsbudget um 360 Millionen Euro entlasten.

 

   Der Sprecher der mächtigen Lehrergewerkschaft Paul Kimberger ist verwundert: "Mit uns hat niemand gesprochen, wir wurden in keine Gespräche eingebunden", so der Gewerkschafter zum KURIER. Bestätigen könne er nur, dass zwei zusätzliche Stunden Unterricht rund 360 Millionen Euro einsparen würden. "Allerdings würde das die Jobs von rund 12.000 Junglehrern kosten", sagt Kimberger.

 

   Und überhaupt habe er ein Déjà-vu-Erlebnis - denn die Forderung nach zwei zusätzlichen Unterrichtsstunden hatte 2009 die damalige SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied erhoben - sie blitze mit der Forderung letztendlich auch in den eigenen Reihen ab.

 

   "Derzeit sehe ich diese Diskussion noch gelassen. Aber es muss klar sein, dass eine verfehlte Budget-, Personal-, und Bildungspolitik sicher nicht auf dem Rücken der Lehrer ausgetragen werden kann", sagt der Chefgewerkschafter. Denn er könne bestätigen, dass im Bildungsbudget in diesem Jahr 343 Millionen Euro fehlen würden - und das Ressort verzweifelt auf der Suche nach zusätzlichen Mittel ist.

 

   Bernhard Gaul

 

 

"Kleine Zeitung" vom 10.04.2015                              Seite: 6

Ressort: Politik

 

Steiermark

 

Lehrer-Gleitpension?

 

   WIEN. Für die Einführung einer Gleitpension oder einer Altersteilzeitregelung für Pädagogen plädiert der Vorsitzende der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft, Paul Kimberger. Die Belastung der Lehrer sei in den letzten Jahren höher geworden, auch gebe es nach wie vor kein Unterstützungssystem an den Schulen, so Kimberger zum Rechnungshof-Rohbericht, der die hohe Zahl an Hacklerpensionen bei Lehrern rügt.

 

 

"Österreich" vom 10.04.2015                                   Seite 5

Ressort: Thema des Tages

 

Wien, Niederösterreich, Burgenland, CityWien, CityNÖ

 

Koalition: Sparpaket für Lehrer

 

Für die Steuerreform länger in der Klasse -Lehrer toben

 

Koalition plant Bildungs-Sparpaket. Eine Variante: längere Unterrichtszeit für die Lehrer.

 

Wien. Die Zeichen zwischen Regierung und Lehrergewerkschaft stehen auf Sturm. Derzeit wird in der Regierung still und leise der Finanzrahmen 2016 bis 2019 verhandelt.

 

Bei Heinisch-Hosek klafft eine 300-Mio.-Euro-Lücke

 

Im Zuge der Steuerreform müssen 1,1 Mrd. € in der Verwaltung eingespart werden. Hauptziel von ÖVP-Finanzminister Hans Jörg Schelling ist das Bildungsbudget: Klafft doch bei SPÖ-Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek eine Lücke von 300 Millionen Euro - und die wird immer größer.

 

Wie ÖSTERREICH aus Verhandlerkreisen erfuhr, liegen auch radikale Maßnahmen am Tisch. Eine davon: Die Lehrer sollen künftig zwei Stunden länger in der Klasse stehen, ohne dafür mehr gezahlt zu bekommen. Einspareffekt: rund 360 Millionen Euro.

 

Pikant ist der Vorschlag vor allem deshalb, weil schon die frühere SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied so ihr Budget sanieren wollte und sich bei den Lehrern eine blutige Nase geholt hat.

 

Die Lehrer sind auch diesmal nicht bereit, die Steuerreform so mitzufinanzieren: "Wir sind nicht der Sündenbock für eine verfehlte Bildungspolitik. Als Sündenböcke für Fehlplanung und Misswirtschaft stehen wir sicher nicht zur Verfügung", so Lehrergewerkschafter Kimberger.

 

Bis 21. April soll der neue Finanzrahmen beschlossen werden -für die Details hat die Regierung aber bis zum Budgetbeschluss Ende Oktober Zeit. Heiße Debatten mit der Gewerkschaft im Herbst sind garantiert.

 

 

"Oberösterreichische Nachrichten" vom 10.04.2015             Seite: 3

Ressort: Politik

 

 

Fast drei Viertel der Pflichtschullehrer nutzten Hacklerpension

 

   Kaum ein Pflichtschullehrer arbeitet bis zum regulären Pensionsalter. In Oberösterreich ist auch krankheitsbedingter Ruhestand häufig.

 

   WIEN/LINZ. Nicht einmal zwei Prozent - in Summe 41 - aller pragmatisierten Pflichtschullehrer, die in Oberösterreich zwischen 2008 und 2013 in den Ruhestand traten, taten das mit Erreichen des regulären Pensionsalters (65 Jahre). Das ist das Ergebnis eines Rechnungshof-Rohberichts über Lehrerpensionierungen in Österreich, der Bildungsministerium und Landesschulräten bereits zugestellt wurde.

 

   Fast drei Viertel der oberösterreichischen Landeslehrer, insgesamt 1611 Personen, nutzten dafür die bis 2013 abschlagsfreie Hacklerregelung, um in den frühzeitigen Ruhestand zu gehen. Beamten stand seit 2008 diese Möglichkeit zum 60. Lebensjahr mit 40 Beitragsjahren offen.

 

   Vergleichsweise hoch ist der Anteil der bis zum 65. Lebensjahr arbeitenden Bundeslehrer: Immerhin jeder zweite ging laut RH zum regulären Zeitpunkt. Mittlerweile wurde der Zugang zur Hacklerregelung verschärft. Die 12.500 Pensionierungen verursachen Mehrkosten von zwei Milliarden Euro.

 

   Ziemlich hoch ist unter den Landeslehrern auch der Anteil krankheitsbedingter Frühpensionierungen: In vier Bundesländer ging jeder fünfte oder sogar mehr als jeder fünfte Pflichtschullehrer aus gesundheitlichen Gründen in Pension. Mit einem Anteil von 22 Prozent (499 Personen) ist Oberösterreich hier Spitzenreiter.

 

   "Kein Grund zur Panik"

 

   Anlass zur Sorge sieht Oberösterreichs Landesschulrats-Präsident Fritz Enzenhofer dennoch nicht: "Es gibt keinen Grund zur Panik, dass unsere Lehrer so ausgelaugt wären", sagt er. Warum der Anteil der Dienstunfähigkeits-Pensionen ob der Enns mehr als doppelt so hoch ist wie bei allen Bundeslehrern, kann er aber nicht beantworten. In Oberösterreich werde jedenfalls, gemeinsam mit der Lehrer-Krankenkasse, in die Gesundheitsvorsorge der Pädagogen investiert.

 

   Paul Kimberger, Chef der Pflichtschullehrergewerkschaft, fordert eine Gleitpension oder Altersteilzeitregelung für Lehrer. Die Statistik bestätige, dass "die Belastungen der Lehrer gewachsen sind", zudem fehle Unterstützungspersonal, sagt er. (jabü)

 

 

"Salzburger Nachrichten" Nr. 83 vom 10.04.2015               Seite: 2

Ressort: Innenpolitik

 

Österreich

 

Lehrer könnten bald mehr arbeiten müssen

 

   Wien. Am 21. April will die Regierung das Budget für 2016 fertigstellen. Für die fünf Milliarden Euro schwere Steuerreform müssen durch Einsparungen im Staatshaushalt 1,1 Milliarden aufgebracht werden. Rund 400 Millionen davon kommen von den Bundesländern. 700 Millionen sind durch den Bund zu finanzieren. Einer der größten Brocken ist dabei die geplante Erhöhung der Unterrichtszeit für die 125.000 Bundes- und Landeslehrer, wie die „Kronen Zeitung" berichtet. Derzeit liegt die Lehrverpflichtung je nach Unterrichtsfach bei 20 bzw. 22 Stunden pro Woche. Sie könnte ab dem nächsten Schuljahr generell um zwei Stunden erhöht werden.

 

 

 

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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