Dienstag, 14. April 2015

2015.04.14: Bildung

Mittagsjournal, 14.4.2015

Lehrerdienstzeit: Plakate in Schulen

Birgit Pointner

Nicht nur die Wirte, auch die Lehrer sehen sich als Verlierer der Steuerreform. Im Raum steht, dass sie zwei Stunden zusätzlich in den Klassen stehen sollen. Als Protest dagegen gibt es seit heute an rund 6.000 Pflichtschulen in ganz Österreich Info-Material mit dem Slogan "Nicht mit uns". Durch die Mehrstunden sollen 360 Millionen Euro eingespart werden. Die Regierungsspitze hat vor kurzem nach dem Ministerrat gemeint, das Thema sei aktuell, aber nicht akut.

 

 

OTS0123 II 14.04.2015 12:16:17

 

Karmasin: „Arbeiten wir gemeinsam an der Zukunft der Elementarpädagogik“

Utl.: Optimale Rahmenbedingungen schaffen um unseren Kleinsten den bestmöglichen Start ins Bildungssystem zu ermöglichen

Familie/Kinder/Kinderbetreuung/Elementarpädadogik/Bildung

"Elementarpädagogik ist ein sich stetig weiterentwickelndes Feld von essentieller Bedeutung für die positive Entwicklung von Kindern, daher ist es auch besonders wichtig, die Wertschätzung und Anerkennung für das Berufsfeld des Kindergartenpädagogen zu steigern. Kommende Woche laden wir deswegen zu einem Symposium zum Thema ‚ Elementarpädagogik der Zukunft‘, um diesem Thema die Aufmerksamkeit zu schenken, die es benötigt", so Familienministerin Sophie Karmasin in Bezug auf das heute von der IV vorgestellte Konzept für Elementarbildung.

"Mit der größten Ausbauoffensive der Kinderbetreuung im Zuge der 15a Vereinbarung kommen wir einer Kernempfehlung der IV nach und arbeiten bereits konkret an der Verbesserung der Quantität und der Qualität der Kindebetreuungsangebote. Ich befinde mich in laufenden Gesprächen mit den Bundesländern über Qualitätsstandards, um hier gemeinsam eine nachhaltige und sinnvolle Lösung zu erarbeiten", erklärt Karmasin und weiter: "Unser Ziel ist es, in dieser Legislaturperiode das Barcelona-Ziel einer 33-prozentigen Betreuungsquote bei den Unter-3-Jährigen zu erreichen".

Die gute Arbeit der BAKIPs soll auch künftig aktiv unterstützt werden, um sich den neuen Herausforderungen in der Elementarpädagogik zu stellen. Die Familienministerin werde mit Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek das Gespräch suchen, um sich über die Weiterentwicklung der BAKIPs auszutauschen. Zudem begrüße Karmasin die Ausweitung des tertiären Bildungsangebots für Kindergartenpädagogen um die bestmögliche Aus- und Weiterbildung für dieses Berufsfeld zu gewährleisten.

"Die von der IV vorgeschlagene Erhöhung der Diversität im Berufsfeld der Elementarpädagogen begrüße ich besonders, es ist mir ein Anliegen den Männeranteil in der Kinderbetreuung deutlich zu erhöhen und bin dazu auch bereits im Gespräch mit den zuständigen Landesrätinnen und Landesräten", freute sich Familienministerin Sophie Karmasin.

"Die Förderung und Stärkung der Bildungspartnerschaft zwischen Einrichtungen und Familien ist ein wichtiger Punkt, den ich gerne unterstütze. Die Einbindung der Eltern ist essentiell, in Schweden oder den Niederlanden beispielsweise sind Eltern in intensivem Kontakt mit dem Lehrpersonal und bringen sich auch selber tatkräftig ein" erklärt die Familienministerin. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Familien und Pädagogen sei ein wichtiger Schritt, um Kinder optimal zu fördern und zu betreuen.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Familien und Jugend
Sven Pöllauer, M.A.
Sprecher der Bundesministerin
+43-1-71100-3404; Mobil: +43-664-320 96 88
sven.poellauer@bmfj.gv.at
www.bmfj.gv.at


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OTS0103 II 14.04.2015 11:54:17

 

NEOS: IV Konzept zu Elementarpädagogik geht in die richtige Richtung

Utl.: Beate Meinl-Reisinger begrüßt Vorstoß der IV in Sachen „Frühe Bildung“ - jetzt ist die Regierung am Zug, endlich tätig zu werden.

Bildung/Elementarpädagogik/IV/NEOS

In den vergangenen Jahren ist es gelungen, Kinderbetreuungsplätze quantitativ auszubauen. Jetzt braucht es eine Qualitätsoffensive, die diesen Namen auch verdient. "Wir NEOS fordern daher entschlossene und große Schritte in Richtung Qualitätssteigerung. Denn hier sind Investitionen ins Bildungswesen nicht nur am dringendsten erforderlich, sondern nachweislich auch am wirksamsten" so NEOS-Familiensprecherin Beate Meinl-Reisinger.

"Das heute von der IV präsentierte Programm deckt sich über weite Strecken mit unseren Forderungen", so Meinl-Reisinger. Und weiter: "Im Kern benötigen wir einheitliche Qualitätsstandards für alle Kinderkrippen und Kindergärten. Linie statt Kompetenzwirrwarr muss das Motto sein. Dafür brauchen wir klare und österreichweit einheitliche Qualitätsstandards, die vom Bund zentral vorzugeben sind. Zudem braucht es eine Reform der Aus- und Weiterbildung der Pädagog_innen. Das Berufsbild muss attraktiver gemacht werden. Leider vermisse ich hier eine eindeutige und konsequente Haltung zur Stärkung der tertiären Ausbildung im Bereich Elementarpädagogik seitens der Regierung."

Österreich ist Schlusslicht innerhalb der EU in Sachen Elementarpädagogik. Täglich werden dadurch Bildungschancen der Kinder vergeben, unzählige Talente und Potenziale bleiben so in den ersten Jahren auf der Strecke. "Die Konzepte und Inhalte liegen auf dem Tisch, nun ist die Regierung am Zug, ihren Lippenbekenntnissen auch Taten folgen zu lassen", fordert Beate Meinl-Reisinger abschließend.

Rückfragehinweis:
Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9091
presse@neos.eu
http://neos.eu


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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