Dienstag, 14. April 2015

2015.04.14: Bildung

OTS0187 II 14.04.2015 16:02:42

 

Heinisch-Hosek: IV-Konzept zeigt, wie wichtig Übergang zur Volksschule ist

Utl.: „Es braucht eine intensive Abstimmung der pädagogischen Grundhaltungen und des Bildungsverständnisses der beiden Bildungseinrichtungen Kindergarten und Schule.“

Bildung/Kinder/Bundesregierung

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek begrüßt das Konzept der IV zum Thema "Elementarpädagogok". "Entscheidend ist, dass der Kindergarten als Bildungseinrichtung verstanden wird, dass Kindergarten und Schule zusammenwachsen - pädagogisch, organisatorisch und auch hinsichtlich der Qualifikation der PädagogInnen", so Heinisch-Hosek. Das Konzept "Elementarpädagogik: Beste Bildung von Anfang an" setzt sich fundiert mit der Bedeutung frühkindlicher Bildung im Alter von 0-6 Jahren auseinander und unterstützt die im Regierungsprogramm vereinbarten Ziele zur Stärkung der Elementarpädagogik und des Kindergartens. "Erfreulich ist, dass das Konzept auch den Übergang zur Volksschule als wichtiges Handlungsfeld definiert. Gerade dort entscheidet sich oft, wie die spätere Schullaufbahn sein wird, welche Abschlüsse und Berechtigungen ein Kind später einmal erreichen kann", so Ministerin Heinisch-Hosek.

Dabei spielen herkunftsbedingte Faktoren, psychische oder körperliche Beeinträchtigungen, individuelle Entwicklungsunterschiede, oder eine andere Erstsprachen als Deutsch eine große Rolle. Ein zweites verpflichtendes, beitragsfreies Kindergartenjahr sei unbestritten sinnvoll. "Bildung beginnt bei den Kleinsten, der Kindergarten ist selbstverständlich eine Bildungsinstitution. Was mir persönlich besonders wichtig ist - und das sehe ich auch als meine bildungspolitische Verantwortung -, ist die pädagogische Qualität, damit Kinder vom Kindergarten bis in die Schule hinein gut begleitet und gefördert werden. Ziel ist, dass alle Kinder die besten Grundlagen für ihr weiteres Leben entwickeln können. Die Bundesregierung hat deshalb im Regierungsprogramm die Stärkung der Elementarpädagogik, das Übergangsmanagement vom Kindergarten zur Volksschule, die Schuleingangsphase und die Stärkung der Volksschule als Ziele formuliert."

Das Ziel der Bildungsministerin ist klar. Kinder brauchen zwischen 4 und 8 Jahren (bzw. bis zum Ende der Volksschule) einen gemeinsamen Bildungsraum, in dem sie individuell so gefördert werden, dass Herkunft oder andere Ausgangsbedingungen nicht mehr darüber entscheiden, welche Bildungs- und Lebenschancen sie haben. "Der Übergang vom Kindergarten in die Volksschule soll nicht die erste Hürde im Leben der Kinder sein. Kindergarten und Schule sollen enger zusammenrücken, sodass das letzte verpflichtende Kindergartenjahr und die ersten beiden Volksschuljahre zur Schuleingangsphase werden. Wir müssen konkrete Erfahrungen aus der Praxis in die Gestaltung dieses gemeinsamen Bildungsraumes miteinbeziehen. Deshalb erproben wir in 79 Netzwerksprojekten in ganz Österreich, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kindergärten, aber auch Pädagogischen Hochschulen, den BAKIP, den Landesschulräten und den Ämtern der Landesregierungen gestaltet werden kann. Die Gestaltung von Kindergarten und Grundschule in einer übergreifenden Schuleingangsphase, halte ich für ein ganz entscheidendes bildungs-politisches Projekt. Noch trennt das Bildungssystem zu früh. Denn Elementarpädagogik und Grundschulpädagogik gehören zusammen zu einer "Gemeinsamen Pädagogik für die Kinder", so die Ministerin abschließend.

Rückfragehinweis:
BM für Bildung und Frauen
Mag.a Veronika Maria
Pressesprecherin
01-53120/5011
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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
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Tel.: 01/40110-3945

 

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