Mittwoch, 15. April 2015

2015.04.15: Bildung

 

OTS0117 II, CI 15.04.2015 11:25:51

 

Offener Brief an Bürgermeister Häupl

Utl.: BSA LehrerInnen fordern sachliche und wertschätzende Debatte zur LehrerInnenarbeitszeit

Bildung/Schule/Lehrer/Innenpolitik/BSA

Die Wiener Fachgruppen der AHS- und BMHS-LehrerInnen im BSA distanzieren sich von der gestrigen Aussage des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl zur LehrerInnenarbeitszeit. Es ist nicht zielführend verschiedene Berufsgruppen gegeneinander auszuspielen, vielmehr wäre es sinnvoll auch im Bereich der LehrerInnenarbeitszeit einen sachlichen und wertschätzenden Ton anzuschlagen. Darüber hinaus möchten wir festhalten, dass die Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer nicht nur aus der Anwesenheit in den Klassen besteht, sondern auch andere Tätigkeiten außerhalb des Unterrichts als Arbeitszeit veranschlagt werden müssen. Wenn der Bürgermeister also bei PolitikerInnen die volle Arbeitszeit einberechnet, muss das auch für Lehrerinnen und Lehrer gelten. Die AHS- und BMHS-LehrerInnen im BSA sprechen sich daher für eine Versachlichung der Debatte aus und fordern die politischen VerantwortungsträgerInnen auf, wie bei allen anderen Berufsgruppen auch, wertschätzend zu agieren. Es darf hier jedenfalls zu keiner weiteren Entsolidarisierung der ArbeitnehmerInnen verschiedener Berufsgruppen kommen.

Wien, 15. April 2015

Gezeichnet:

Vereinigung sozialdemokratischer LehrerInnen an allgemeinbildenden höheren Schulen im BSA Mag.a Barbara Huemer (Vorsitzende)

Vereinigung sozialdemokratischer LehrerInnen an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen im BSA Dir. Mag. Stefan Wenka (Vorsitzender)

Rückfragehinweis:
Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen
Philipp Oberhaidinger
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OTS0110 II, CI 15.04.2015 11:14:52

 

FPÖ-Walter Rosenkranz: Häupl nur bei den anderen reformwillig

Utl.: "Wahlkampfrülpser" richte sich von selbst

FPÖ/Rosenkranz/Bildung/Lehrer/SPÖ

Für den Kommentar des Wiener Bürgermeisters Häupl über die Lehrerarbeit findet FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz nur ein mildes Lächeln: "Den Schulen werden heute ja alle sozialen Probleme umgehängt, die Häupl & Co. mit ihrer verfehlten Zuwanderungs- und Gesellschaftspolitik verursacht haben. Gerade Häupl verteidigt außerdem in Wien Beamtenprivilegien für seine Parteigänger. Er sieht den Splitter im Auge des anderen, aber nicht den Balken im eigenen Auge." Häupl sei damit unglaubwürdig und sollte besser vor der eigenen Türe kehren, so Rosenkranz.

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Freiheitlicher Parlamentsklub
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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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