Mittwoch, 8. April 2015

2015.08.04: Bildung

OTS0116 II 08.04.2015 13:27:05

 

Bundeskanzler Faymann: Bundesregierung geht auf individuelle Bedürfnisse der Schulen ein

Utl.: Novelle des Schulorganisationsgesetzes und des Schulunterrichtsgesetzes beschlossen

Bildung/Innenpolitik/Bundesregierung/Faymann/Budget

"Österreich hält seinen Kurs beim Budgetvollzug ein. Bereits das vierte Jahr in Folge haben wir sogar besser als erwartet abgeschnitten und die Prognosen übertroffen. Unser Budget ist auf soliden Zahlen aufgebaut. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine so taugliche und verlässliche Grundlage schaffen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Mittwoch, beim Pressefoyer nach dem Ministerrat im Hinblick auf den jüngsten EUROSTAT-Bericht.

"Im Bildungsbereich haben wir Kritikpunkte aufgegriffen, um die Flexibilität zu erhöhen. Die sechs zusätzlichen Stunden für Deutsch, Englisch und Mathematik haben sich als zu strikte Vorgabe erwiesen. Jetzt geht es um den gezielten Einsatz dieser Mehrstunden. Diese Reform ist ein kleiner Vorbote für unsere künftigen Vorhaben, nämlich die Stärkung des Schulstandortes, und zeigt, dass wir auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Schulen eingehen", sagte Bundeskanzler Faymann zur Novelle des Schulorganisationsgesetzes und des Schulunterrichtsgesetzes.

Im Bereich des Arbeitsmarktes versuche Österreich mit allen zur Verfügung stehenden nationalen Mitteln, dem Anstieg der Arbeitslosenzahlen entgegenzuwirken. Dem jüngsten Anstieg stehe im März aber auch ein Plus von 14.000 Beschäftigten entgegen. "Österreich hat mit der Steuerreform, durch Investitionen und durch eine gemeinsame europäische Politik Maßnahmen gesetzt, damit wir auch weiterhin eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten Europas aufweisen. Unser Ziel ist es, wieder ganz an die Spitze zu kommen", so Faymann.

Angesichts des Besuchs von Premierminister Tsipras in Moskau meinte der Bundeskanzler, dass eine solche Reise nicht die gemeinsame EU-Linie in Frage stelle. "Ich gehe aber davon aus, dass Premierminister Tsipras sehr genau weiß, dass Griechenland seine Hausaufgaben bis Monatsende erledigen muss. Die Eurozone braucht mehr Verlässlichkeit. Die Diskussion über den Verbleib Griechenlands in der Eurozone muss in absehbarer Zeit zu einem positiven Ende geführt werden, um das Vertrauen in die Eurozone zu stärken", so der Bundeskanzler abschließend.

Bilder zu diesem Termin können Sie aus dem Fotoservice des Bundeskanzleramtes http://fotoservice.bundeskanzleramt.at/ kostenfrei abrufen.

Rückfragehinweis:
Matthias Euler-Rolle
Pressesprecher des Bundeskanzlers
+43 1 531 15-202305, +43 664 610 63 33
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OTS0103 II 08.04.2015 12:41:59

 

Heinisch-Hosek: Mehr autonome Gestaltungsräume für die NMS beschlossen

Utl.: Ab Herbst flexiblerer Einsatz der Zusatzstunden auch für Schwerpunktfächer

Bildung/Bundesregierung

Der Ministerrat hat heute beschlossen, dass die zusätzlichen Mittel des Bundes im Ausmaß von sechs LehrerInnenstunden für Neue Mittelschulen (NMS), die bisher für die Hauptfächer zweckgewidmet waren, auch für andere Schwerpunktfächer geöffnet werden. "Ab Herbst können Schulen flexibel über den Einsatz dieser Zusatzstunden entscheiden. Damit haben wir den Grundstein für die positive Weiterentwicklung der NMS gelegt", freut sich Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach dem Ministerrat über das gemeinsame Bekenntnis zur NMS. ****

Der Beschluss ermöglicht es Neuen Mittelschulen, die Zusatzstunden nicht mehr nur in Deutsch, Mathematik oder Englisch, sondern auch in anderen Schwerpunktfächern einsetzen zu können. "Schulen können dadurch besser auf standortspezifische Herausforderungen eingehen und die Schülerinnen und Schüler optimal fördern ", erklärt die Ministerin, die auch darauf hinweist, dass SchülerInnencoaching und Förderkurse bereits mit der aktuellen Gesetzeslage möglich sind. "Ein Mehr an autonomen Gestaltungsräumen braucht aber auch ein genaues Hinschauen, damit die Mittel tatsächlich in den Klassenzimmern und bei den Schülerinnen und Schülern ankommen", so die Ministerin, die ankündigt, dass der zweckmäßige Einsatz und die Umsetzungsqualität durch die Schulaufsicht geprüft werden.

Die Evaluierung hat gezeigt, dass sich das pädagogische Konzept der NMS bewährt und sich neben einer deutlichen Verbesserung des Schulklimas auch positiv auf die Leistungen der SchülerInnen auswirkt: "An der Weiterentwicklung des NMS-Konzepts und seiner vollständigen Umsetzung an allen Standorten wird mit Hochdruck gearbeitet. Die Lehrerinnen und Lehrer an den NMS leisten eine hervorragende Arbeit und haben meine vollste Unterstützung", so die Bildungsministerin, für die klar ist: "Investitionen in die Bildung im Allgemeinen und in die Neue Mittelschule im Besonderen sind dringend erforderlich. Denn Sparen im Klassenzimmer hieße Sparen an der Zukunft unserer Kinder." (Schluss)

Rückfragehinweis:
Büro der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Johanna Griesmayr, BA
Pressereferentin
Tel.: +43 1 53120-5014, Mobil: +43 664 851 30 18
johanna.griesmayr@bmbf.gv.at


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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