Donnerstag, 30. April 2015

Bildungs-Newsletter 30.4.2015/2. Teil


 

APA0359 II, XI 30.04.2015 13:32:43

 

Schulsozialarbeit in der Steiermark wird personell aufgestockt

Utl.: Künftig 37 statt bisher 17 Dienstposten für gesamte Steiermark - Sollen vor allem Schüler von NMS und Polytechnischen Schulen in problematischen Lebenslagen unterstützen

 

Die Schulsozialarbeit in der Steiermark wird ausgebaut. Während sich bisher 17 Schulsozialarbeiter um die Unterstützung von Schülern in problematischen Lebenssituationen kümmerten, wird der Personalstand auf 37 Personen aufgestockt. Dies erklärten Bildungslandesrat Michael Schickhofer und Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser (beide SPÖ) am Donnerstag bei einem Pressegespräch.

 

In schwierigen Lebenssituationen wie der Scheidung der Eltern, Problemen mit den Eltern oder Lehrern oder auch bei Fällen von Gewalt und Mobbing in der Klasse seien Schulsozialarbeiter wichtige Ansprechpartner für die Schüler, betonte Bildungslandesrat Schickhofer. Konflikte könnten mit ihrer Hilfe schon im Anfangsstadium entschärft werden, begründete der Landesrat Engagement für den Ausbau der Schulsozialarbeit. "Nicht jeder wird in ein Elternhaus hineingeboren, wo alles passt", gab Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser zu bedenken.

 

Das Unterstützungsangebot wurde seit dem Jahr 2009 in ausgewählten steirischen Bezirken als Pilotprojekt angeboten. Es soll nun durch eine gemeinsame Finanzierung von Land (60 Prozent) und den Sozialverbänden flächendeckend in den sieben steirischen Bildungsregionen verwirklicht werden. Das Bildungsressort nehme dafür 1,4 Mio. Euro (statt bisher 1 Mio. Euro) in die Hand, sagte Schickhofer.

 

In welchen Schulen die Schulsozialarbeiter konkret zum Einsatz kommen werden, werde dann in den Bildungsregionen über die Bezirkshauptmannschaften und die Schulinspektoren entschieden. Fest stehe bereits, dass in der steirischen Landeshauptstadt künftig acht statt bisher fünfeinhalb Dienstposten ausgeschrieben werden.

 

Landesweit will man mit dem aufgestockten Personal vor allem die Neuen Mittelschulen und Polytechnischen Schulen besser versorgen können. "Mittelfristig werden wir weitere Anstrengungen brauchen", hielt der Bildungslandesrat aber auch fest. Und um die Kontinuität in der Arbeit zu halten, werde man die Aufträge an die Anbieterorganisationen für jeweils drei und nicht wie bisher ein Jahr vergeben.

 


 

OTS0191 II 30.04.2015 13:18:04

 

JVP-El Habbassi: Unverantwortliche Panne bei Zentralmatura

Utl.: Unterschiedliche Uhrzeiten beim Beginn der Zentralmatura sorgen für weiteres Chaos.

 

Die Junge ÖVP ist über den neuerlichen Fehler des Bildungsministeriums bei der Zentralmatura verärgert. Zwar sind die Fragen in ganz Österreich ident, doch beginnen die Maturantinnen und Maturanten zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Das ermöglicht ein einfaches Weiterleiten der Angaben zwischen den Schülerinnen und Schülern und sorgt für weiteres Chaos im Rahmen der Zentralmatura. Die unprofessionelle Arbeit der Vergangenheit im Bildungsbereich scheint sich nun weiter fortzusetzen.

 

"In Zeiten von Smartphones dauert es nur wenige Sekunden bis Schülerinnen und Schüler die Angaben an ihre Kolleginnen und Kollegen an anderen Schulen weiterschicken können. Das hätte man bereits im Vorhinein bedenken müssen. Es ist unverantwortlich, dass dem Bildungsministerium hier schon wieder peinliche Pannen unterlaufen", so JVP-Nationalratsabgeordneter Asdin El Habbassi über die mangelnde Koordination des Ministeriums.

 

Nach dem Datenskandal, dem Wirrwarr bei den Vorbereitungsstunden und den fehlenden Angabeblättern beim Testlauf der Zentralmatura ist dies nun der nächste Höhepunkt rund um das Drama der Zentralmatura. Für die Junge ÖVP steht fest, dass in Zukunft endlich die Schülerinnen und Schüler angemessen unterstützt werden müssen und nicht durch unnötige Pannen und falsches Autonomieverständnis von Seiten der Bildungsministerin verunsichert werden sollen.

 

Rückfragehinweis: Laura Sachslehner Junge ÖVP 0664 859 2933 Laura.Sachslehner@junge.oevp.at

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/165/aom

 


 

APA0325 II, XI 30.04.2015 12:57:07

 

Matura: Bundesschulsprecher für einheitliche Beginnzeiten

Utl.: Gegen pauschale "Schummel"-Unterstellungen

 

Bundesschulsprecher Lukas Faymann übt Kritik an den unterschiedlichen Beginnzeiten bei der am Dienstag mit dem Fach Deutsch startenden Zentralmatura. Gleichzeitig verwahrte er sich in einer Aussendung gegen "Unterstellungen, die davon ausgehen, dass es zu 'Schummel-Affären' kommen wird".

 

"Ich finde es unangebracht, alle Maturantinnen und Maturanten als Schummler abzustempeln", meinte Faymann. Die meisten hätten hart für ihre Matura gelernt. "Die Leistung des Großteils der Schülerinnen und Schüler darf keinesfalls durch Pauschalisierungen relativiert werden".

 

Kritik übte Faymann am Bildungsministerium: "Ich finde es rätselhaft, dass es das Bildungsministerium in über fünf Jahren Vorbereitungszeit nicht geschafft hat, einheitliche Startzeiten festzulegen. Die Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf eine professionell geplante Matura."

 

Im Ministerium hatte man die möglichen unterschiedlichen Startzeiten mit den ebenfalls uneinheitlichen Schulbeginnzeiten begründet. Auch für die bisherigen fast flächendeckenden Schulversuche zur Englisch-Zentralmatura gab es keine vorgegebene Startzeit.

 


 

APA0164 5 II 0378 XI            Siehe APA0507/29.04   Do, 30.Apr 2015

 

Matura - Lehrervertreter: "Das soll mir jemand vorhupfen"

Utl.: Quin: Schummeln mit Smartphone nie auszuschließen, aber Ausnutzen unterschiedlicher Beginnzeiten praktisch schon =

 

   Wien/Österreich-weit (APA) - Der Vorsitzende der AHS-Lehrergewerkschaft, Eckehard Quin (FCG), schließt das Ausnutzen unterschiedlicher Beginnzeiten der Zentralmatura für die Weitergabe von Beispielen per Smartphone praktisch aus. "Da müsste ja wer im beaufsichtigten Raum das geschmuggelte Handy aus der Unterhose rausfischen, fotografieren und versenden. Das soll mir jemand einmal vorhupfen, wie das geht", so Quin zur APA.

 

   Eine solche Weitergabe hätte auch nur Sinn, wenn sie ganz am Anfang der Matura erfolge, meinte Quin. Und da habe jeder Maturant genug damit zu tun, sich einmal selbst die Beispiele anzusehen. "Zeit, um über Schummeln nachzudenken, hat man eher gegen Ende."

 

   Die Schüler müssten ihre Handys am Beginn der Matura abgeben, so Quin. Man führe aber natürlich keine Leibesvisitationen durch. Insofern könne es durchaus vorkommen, dass ein Schüler es schaffe, ein Smartphone etwa in der Unterhose in den Prüfungsraum zu schmuggeln. Damit könne man dann etwa versuchen, bei einem späteren Toilettenbesuch im Internet etwas nachzuschauen. "In Einzelfällen wird es irgendeine Art des Schummelns immer geben. Aber dass wer im Prüfungsraum etwas abfotografiert - nein. Schummeln kann man nie ausschließen, aber erschweren. Da muss man sich schon intelligentere Maßnahmen überlegen."

 

   Im Fach Englisch erprobe man die Zentralmatura außerdem seit zwei bis drei Jahren großflächig teilweise unterschiedlichen Beginnzeiten, so Quin: "Bisher hat es meines Wissens noch nie ein Problem gegeben."

 

   Dass der Prüfungsbeginn nicht einheitlich vorgegeben wird, hält der Lehrervertreter für richtig: "Österreich besteht nicht nur aus Wien." Es gebe genug Schulen, die mit ihrem Unterricht schon vor acht Uhr bzw. erst nach acht beginnen - das liege an den Fahrplänen der öffentlichen Verkehrsmittel in manchen Regionen. "Alles, was sich zum normalen Ablauf ändert, ist eine Zusatzbelastung für die Schüler, die haben eh schon genug Stress. Ich halte es für durchaus sinnvoll, dass man es macht wie bisher."

 

   "Mit aller Entschiedenheit" verwahrt sich Quin gegen Befürchtungen, dass Lehrer Aufgaben weitergeben könnten. Auch der stellvertretende Vorsitzende der Lehrergewerkschaft an den BMHS, Heinrich Himmer, weist das zurück: "SchülerInnen und LehrerInnen so viel kriminelle Energie zu unterstellen ist einfach abwegig. Die vorhandenen Regelungen stellen sicher, dass die Matura auch in diesem Jahr korrekt abläuft."


 

OTS0163 5 II 0190 OSU0001                             Do, 30.Apr 2015

 

Zentralmatura: Bundesschulsprecher kritisiert uneinheitliche Startzeiten bei schriftlichen Klausuren

Utl.: Maturierende nicht pauschal als Schummler abstempeln =

 

Wien (OTS) - Wie gestern, Mittwoch, bekannt wurde, starten die schriftlichen Klausuren der Zentralmatura am Dienstag nicht überall zur selben Uhrzeit. Bundesschulsprecher Lukas Faymann kritisiert darauffolgende Unterstellungen, die davon ausgehen, dass es zu "Schummel-Affären" kommen wird. Er betont, dass die Leistung der Maturantinnen und Maturanten nicht durch Pauschalisierungen relativiert werden darf. Gleichzeitig kritisiert Faymann die neuerliche Panne im Vorfeld der Zentralmatura.  Er fordert ein Ende der Pannenserie und einen reibungslosen Ablauf der Zentralmatura in der kommenden Woche.

 

"Ich finde es unangebracht, alle Maturantinnen und Maturanten als Schummler abzustempeln. Die meisten Maturierenden haben hart für ihre Matura in der kommenden Woche gelernt. Die Leistung des Großteils der Schülerinnen und Schüler darf keinesfalls durch Pauschalisierungen relativiert werden", so Faymann.

 

Gleichzeitig kritisiert Faymann die mangelnde Professionalität seitens des Ministeriums bei der Umsetzung der Zentralmatura:

 

"Ich finde es rätselhaft, dass es das Bildungsministerium in über fünf Jahren Vorbereitungszeit nicht geschafft hat, einheitliche Startzeiten festzulegen. Die Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf eine professionell geplante Matura", so Faymann weiters.

 

Rückfragehinweis:    Lukas Faymann    Bundesschulsprecher    lukas.faymann@bsv.at    0664 588 64 71

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1493/aom

 


 

__________________________________________________________

 

Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3569

0664 / 44 45 005
kurt.schober@spoe.at

 

SPÖ-Parlamentsklub

www.klub.spoe.at

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen