Mittwoch, 6. Mai 2015

2015.05.06: Bildung

ORF – 6. Mai 2015

 

Englischklausuren bei Zentralmatura begonnen

Vorerst ohne Probleme haben heute die Englischklausuren bei der Zentralmatura begonnen. Beim Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) wurden bisher keine fehlenden bzw. unvollständigen Angaben gemeldet, hieß es gegenüber der APA.

Anders als die Deutschklausuren besteht die 270-minütige Englischmatura allerdings nicht nur aus einer einzigen gleich zu Beginn verteilten Angabe. Die Prüfung umfasst vier Teile (Leseverständnis, Hörverständnis, Sprachverwendung im Kontext, Schreiben).

Wie die Klausur aufgebaut ist

Für den Leseteil sind 60 Minuten reserviert, für das Hören (je nachdem, ob die Sprache vier, sechs oder acht Jahre gelernt wurde) maximal 40 oder maximal 45 Minuten, für die Sprachverwendung im Kontext (überprüft wird dabei die Anwendung grammatikalischer und lexikalischer Strukturen in zusammenhängenden Texten) 45 Minuten und für das Schreiben (je nach Lerndauer) 120 oder 125 Minuten. Probleme könnte es vor allem noch mit den CDs beim Hörverständnisteil geben.

Anders als in anderen Maturafächern sind vom BIFIE erstellte standardisierte Englischaufgaben schon seit Jahren an den meisten Schulen an der Tagesordnung. 2013 und 2014 verwendeten schon jeweils rund 90 Prozent der AHS im Rahmen von Schulversuchen die zentralen Reifeprüfungsaufgaben.

OTS0140 II, CI 06.05.2015 11:59:21

 

FPÖ-Walter Rosenkranz: BMBF erlaubt elektronische Wörterbücher bei Zentralmatura, Schulen verbieten sie

Utl.: Nächste Zentralmatura-Panne – keine gleichen Prüfungsbedingungen für alle Maturanten

FPÖ/Rosenkranz/Bildung/Schule

Die nächste Zentralmatura-Panne wittert FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz: "Wie gestern im Unterrichtsausschuss den verblüfften Anwesenden erklärt worden ist, vertritt das Unterrichtsministerium den Standpunkt, dass bei der Deutsch-Zentralmatura elektronische Wörterbücher erlaubt sind, bei denen eine automatische Unterstreichung falsch geschriebener Wörter möglich ist. Nicht erlaubt ist laut BMBF nur, wenn das Gerät auch automatisch Verbesserungsvorschläge liefert." Die Ansicht des Ministeriums habe sich jedenfalls nicht bis zu allen Schulen durchgesprochen, so Rosenkranz, denn: "Bereits gestern habe ich von mehreren Fällen gehört, wo an verschiedenen Schulen dieses Hilfsmittel ausdrücklich untersagt worden ist."

Das lasse den Verdacht aufkommen, dass Maturanten wiederum von Schule zu Schule andere Prüfungsbedingungen vorgefunden hätten und widerspreche klar dem Zentralmatura-Gedanken. "Mich würde interessieren, ob es noch mehr Schulen gibt, an denen die elektronischen Wörterbücher nicht zugelassen gewesen sind, aber auch Schüler mit anderen Zentralmatura-Erlebnissen können sich vertrauensvoll unter walter.rosenkranz@parlament.gv.at an mich wenden", so Rosenkranz.

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Andrea Steiner
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