Donnerstag, 7. Mai 2015

2015.05.07: Bildung

OTS0167 II, CI 07.05.2015 13:14:55

 

Walser zu Latein-Matura: „Keine Angst vor Plan B“

Utl.: Kriminelle Akte können nie ausgeschlossen werden

Grüne/Walser/Zentralmatura/Oberstufe/Bildung

"Für eine Beunruhigung bei den Maturantinnen und Maturanten gibt es keine Veranlassung", sagt Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, anlässlich des Einbruches in eine Salzburger AHS, bei dem Lateinaufgaben für die laufende Matura offensichtlich geöffnet wurden. "Das ist natürlich sehr unangenehm, kriminellen Akte können aber nie ganz ausgeschlossen werden." Walser zeigt sich beruhigt, dass das BIFIE und das Unterrichtsministerium aus den Pannen der Vergangenheit offensichtlich gelernt haben und jetzt auch umgehend einen "Plan B" präsentieren konnten. "Die Zentralmatura ist ein wichtiges bildungspolitisches Projekt und darf durch solche Vorfälle nicht diskreditiert werden", meint Walser und weiter: "Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei der Reifeprüfung."

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OTS0162 II, CI 07.05.2015 13:03:04

 

FPÖ-Walter Rosenkranz: Latein-Matura-Aufgaben: BMBF muss auf rasche kriminalistische Aufklärung des Einbruchs drängen

FPÖ/Rosenkranz/Einbruch/Schule/Salzburg

Im Zusammenhang mit den aufgebrochenen Latein-Matura-Angaben in Salzburg räumt FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz ein: "Dieser Zwischenfall liegt ausnahmsweise tatsächlich nicht in der Verantwortung des Unterrichtsministeriums. Das BMBF muss hierbei jedoch auf eine rasche kriminalistische Aufklärung drängen." Angeblich verfüge das BIFIE über entsprechende Ersatzaufgaben. "Es bleibt zu hoffen, dass der 'Notfallplan' funktioniert. Alles andere wäre ein gravierendes Versäumnis bei der Organisation der Zentralmatura", so Rosenkranz.

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Mittagsjournal – 7. Mai 2015

 

Zentralmatura: Lateinaufgaben gestohlen

Martina Lublasser

Ein Einbruch im Akademischen Gymnasium in der Stadt Salzburg sorgt in der Maturazeit für große Aufregung. Denn die Einbrecher brachen in der Nacht auf Donnerstag den Schultresor auf und öffneten dabei ein Kuvert der zentralen Lateinmatura.

 

 

APA0260 II, XI 07.05.2015 12:16:35

 

Matura: Ersatzaufgaben kommen elektronisch

Utl.: Rund 700 Schüler an 115 Schulen betroffen

Oberstufe/Österreich-weit/Hintergrund

Nach dem Einbruch an einer Salzburger AHS tritt bei der Zentralmatura für Latein in der sechsjährigen Form der für solche Fälle vorbereitete Plan B in Kraft: Das Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) stellt den Schulen am Vorabend der Prüfung - also am Dienstag - einen sogenannten verschlüsselten "Download-Container" mit Ersatzaufgaben zum Herunterladen zur Verfügung.

Am Prüfungstag kann dann ab 6.30 Uhr in der Früh der Direktor die Aufgaben per Passwort entschlüsseln und vervielfältigen. Die Prüfung startet deshalb später als geplant - und zwar einheitlich um 10.00 Uhr.

Diese Vorgehensweise gilt nur für die Latein-Aufgaben für jene Schüler, die an der AHS sechs Jahre Latein hatten. Das sind laut Bifie etwa 700 Maturanten an 115 Schulen. Die Aufgaben für die Schüler mit vier Jahren Latein waren vom Einbruch nicht betroffen und bleiben daher unverändert. Gleiches gilt für die Matura-Aufgaben in den anderen Fächern.

(schluss) aku;cm;jul

 

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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