Montag, 11. Mai 2015

2015.05.11: Bildung

OTS0162 XI, II 11.05.2015 13:30:29

 

Mitterlehner: Lehrerausbildung durch Kooperation mit Leben erfüllen

Utl.: Qualitätssicherungsrat für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung präsentiert ersten Bericht - Umsetzung im Zeitplan, weitere Maßnahmen in Umsetzung

Hochschulwesen/Lehrerausbildung/QSR/Qualitätssicherung/Mitterlehner

"Die Ausbildung unseres künftigen Lehrpersonals hat direkte Auswirkungen auf die Qualität des Unterrichts, daher müssen wir diesen Bereich weiter stärken. Die Ausarbeitung der Curricula und die Aufbauarbeit im Vorfeld sind dabei ein wichtiger Grundstein", so Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich des ersten Berichts des "Qualitätssicherungsrates (QSR) für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung" zur Umsetzung der neuen Lehrerausbildung. Dieses Expertengremium, das vom Wissenschafts- und vom Unterrichtsministerium eingesetzt wurde, achtet auf die Qualität der Curricula und begleitet die Implementierung der neuen Ausbildung an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. "Durch seine Beratung und Expertise hat der Qualitätssicherungsrat die konzeptionelle Aufbauphase und Vorbereitungen an den einzelnen Institutionen maßgeblich begleitet. Jetzt geht es darum, die vorgesehene Kooperation zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen auch in der Praxis zu leben. Hier sind alle Partner gefordert, gemeinsam an der Umsetzung der neuen Lehramtsstudien zu arbeiten", so Mitterlehner. Die neue Lehrerausbildung sieht vor, dass künftige Lehramtsstudierende - egal ob an einer Universität oder einer Pädagogischen Hochschule - ein vierjähriges Bachelorstudium mit fundierter wissenschaftlicher und ausgeprägter praktischer Ausbildung und ein ein- bis eineinhalbjähriges Masterstudium absolvieren müssen.

In den letzten Jahren sind von den einzelnen Akteuren - insbesondere an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen - aber auch von den zuständigen Ministerien zahlreiche Maßnahmen gesetzt worden, um die neue Ausbildung erfolgreich auf den Weg zu bringen. Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft hat etwa im Rahmen der letzten Novelle zum Universitätsgesetz, im Vorjahr die studienrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit ein gemeinsames Studium zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen unter klaren rechtlichen Rahmenbedingungen durchgeführt werden kann. Nunmehr wird im Zuge der technischen Umsetzung der zwischen Universitäten bestehende Datenverbund auf Pädagogische Hochschulen ausgeweitet, um die Studierenden in Lehramtsstudien mit möglichst geringem Verwaltungsaufwand administrieren zu können. Dazu ist auch geplant, dass Matrikelnummernsystem von derzeit 7-stellig auf 8-stellig auszuweiten und mittelfristig eine Möglichkeit zu schaffen, alle tertiären Studierenden in einem einheitlichen System erfassen zu können. Für die Studierenden in einem gemeinsamen Lehramtsstudium führt diese Umstellung zu weniger Bürokratie, da sie sich langfristig nur mehr an einer Institution inskribieren müssen. Künftig werden Lehrerinnen und Lehrer neben dem notwendigen Fachwissen bzw. der erforderlichen Fachdidaktik auch einen sogenannten "pädagogischen Kern" mit allgemeinen bildungswissenschaftlichen Grundlagen absolvieren. "Die neue Ausbildung bereitet die Studierenden noch besser auf steigende Anforderungen im Lehrberuf vor und dadurch wird die Unterrichtsqualität direkt verbessert. Zudem schaffen wir mehr berufliche Entfaltungsmöglichkeiten für unser künftiges Lehrpersonal", so Mitterlehner. So wird etwa der Umstieg von einer Altersstufe in eine andere durch verbesserte Anrechnungsmöglichkeiten von Vorkenntnissen verbessert.

"Insgesamt liegen wir im Zeitplan, sodass bereits im kommenden Wintersemester die ersten Studienangebote mit der Umsetzung und Professionalisierung der neuen Ausbildung beginnen werden. Aber es gibt auch noch klare Handlungsfelder, etwa was den Stellenwert des Lehramtes an den einzelnen Institutionen oder noch erforderliche Lehrstühle anbelangt. Dafür haben wir in den Hochschulraumstrukturmitteln Budget vorgesehen."", so Mitterlehner. Für die kommende Leistungsvereinbarungsperiode 2016 - 2018 stehen rund 97,5 Millionen Euro für Kooperationen zur Verfügung. Damit soll u.a die Umsetzung der Pädagog/innen-Bildung NEU weiter vorangetrieben werden, etwa durch die Finanzierung neuer Professuren oder "Brückenprofessuren" von zwei Institutionen, neue Qualifizierungsstrukturen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, einen Kapazitätsaufbau im Personal allgemein oder den Aufbau neuer IKT-Strukturen (e-learning).

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Felix Lamezan-Salins, B.A.
Pressesprecher des Bundesministers
+43 1 711 00-5128 / mobil: +43 664 88 69 23 07
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OTS0159 II, WI 11.05.2015 13:23:30

 

Industrie zu Bericht des Qualitätssicherungsrats: Qualität bei PädagogInnen-Bildung Neu umsetzen

Utl.: IV-GS Neumayer: Brauchen mehr qualifiziertes Personal und autonomiefördernde Entscheidungs- und Organisationsstrukturen an Hochschulen

Bildung/Schule/Neumayer/Ausbildung

"Die rasche und qualitätsvolle Umsetzung der PädagogInnen-Bildung Neu ist ein absolutes Muss, um eine ausgezeichnete Qualifizierung der künftigen Lehrerinnen und Lehrer zu erreichen und künftig die bestmögliche Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Mit der Schaffung eines - durchaus begrüßenswerten - Gesetzes alleine ist es aber nicht getan", mahnte Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) heute, Montag, anlässlich der jüngsten Veröffentlichung des Qualitätssicherungsrats für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung ein. Nun müsse der Fokus auf die Entwicklung der Studienpläne gelegt werden. "Die bisherige Arbeit der Entwicklungsverbünde zur Pädagoginnen- und Pädagogenbildung sowie des Qualitätssicherungsrats für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung ist positiv zu bewerten. Die Entwicklungsarbeiten der Hochschulen müssen allerdings weiter intensiviert werden", so Neumayer weiter. Diese seien daher nun gefragt, qualitätsvolle Curricula kooperativ zu entwickeln und umzusetzen.

"Die Lehrerinnen und Lehrer der Zukunft müssen sowohl in wissenschaftlicher also auch in professionsorientierter Hinsicht auf hohem Niveau ausgebildet werden, um die vielfältigen Anforderungen an den Lehrerberuf bestmöglich bewältigen zu können", betonte der IV-Generalsekretär. Dazu brauche es neben einem Mehr an entsprechend qualifiziertem Personal an den Hochschulen auch eine weitere Harmonisierung des Studienrechts, entsprechende autonomiefördernde Entscheidungs- und Organisationsstrukturen an den Hochschulen sowie den Kooperationswillen der Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. "Und wir müssen endlich einheitliche Aufnahmeverfahren an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen umsetzen. Nur so können wir motivierte, engagierte Lehrpersonen gewinnen, die ihren künftigen Beruf als Berufung verstehen und auch die nötigen Einstiegsqualifikationen- und -voraussetzungen mitbringen", so Neumayer abschließend.

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APA0279 II, XI 11.05.2015 12:57:20

 

Lehrerausbildung: An PH und Unis fehlt qualifiziertes Personal

Utl.: Qualitätssicherungsrat: An PH "keine tertiäre Kultur" - Auch an Volksschulen Fachlehrer für Kreativ-Fächer und Turnen - Langfristige Zusammenführung sinnvoll

Hochschulwesen/Schule/Lehrende/Österreich

Der Qualitätssicherungsrat für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung empfiehlt in seinem ersten Jahresbericht die "Schaffung von klareren Entscheidungs- und Verantwortungsstrukturen" und sieht sowohl quantitativ als auch qualitativ zu wenig Personalressourcen an Pädagogischen Hochschulen (PH) und Unis. Nicht sofort, aber langfristig hält man eine Zusammenführung der Einrichtungen für sinnvoll.

Bisher wurden Lehrer für Volks, Haupt-, Sonder-, Berufs- und Polytechnische Schulen an PH ausgebildet, die Lehrer für AHS und BMHS an Universitäten. Die neue Lehrerausbildung sieht u.a. Aufnahmeverfahren für alle angehenden Lehramtsstudenten vor, wie es sie bisher nur an den PH gab. Auch ein Masterabschluss ist künftig Pflicht. Dabei können nur noch Volksschullehrer ausschließlich an den PH ausgebildet werden, bei allen anderen sind auf Masterniveau zumindest Kooperationen mit Unis Pflicht. Erste Unis haben schon 2014/15 mit der Umstellung begonnen, spätestens 2015/16 ist die Umstellung der Ausbildung für Volksschullehrer geplant. Bis 2016 soll die Ausbildung für Sekundarstufenlehrer folgen.

Der sechsköpfige Rat unter Vorsitz des Religionspädagogen und ehemaligen ÖVP-Bundesrats Andreas Schnider begleitet die Umsetzung der neuen Ausbildung, nimmt Stellung zu Studienplänen und soll auch die personellen Voraussetzungen an den Einrichtungen überprüfen.

An den Unis ortet der Rat aufgrund des "in der Vergangenheit zu geringen Stellenwerts" der Lehrerausbildung nach wie vor eine "Unterausstattung wichtiger Bereiche" - etwa in den Fachdidaktiken, den professionsorientierten Bildungswissenschaften bzw. in der pädagogisch-praktischen Ausbildung. PH wiederum würden nur "in Ansätzen über eine tertiäre Kultur" verfügen.

Dabei sei das Glas keineswegs nur halb leer, betonte Rats-Mitglied Roland Fischer bei einer Pressekonferenz am Montag. "Was sich in den letzten fünf Jahren getan hat, ist beeindruckend", verwies der Mathematik-Didaktiker auf die Umstellung auf die Bologna-Architektur, die Verlängerung der Ausbildung sowie den Beginn einer gemeinsamen Ausbildung im Sekundarstufenbereich.

Ohne die entsprechende Personalentwicklung sei all das aber nur eine "halbe Sache": "Wir brauchen in manchen Bereichen mehr Personal, aber auch Personal, das besser ist in Hinblick auf die Verknüpfung von Praxisorientierung und Wissenschaftlichkeit", so Fischer.

Aber auch institutionell gebe es noch Probleme: An den Unis seien lange Zeit Instanzen für die Lehrerausbildung zuständig gewesen, für die dieser Bereich nicht der wichtigste gewesen sei: Die Fachwissenschaften hätten sich primär um die Angelegenheiten der jeweiligen Fachwissenschaft gekümmert, gleiches gelte für die Bildungswissenschaften. Das habe sich zwar mit der Schaffung eigener Fakultäten bzw. Schools of Education etwas geändert - aber wer am Ende eine Professur erhalte, würden nach wie vor nicht diese Fakultäten selbst entscheiden. An den PH mangelt es laut Schnider wiederum an der Kultur von Berufungskommissionen etwa für Professuren sowie an forschungsorientierten Strukturen.

Weiteres Anliegen des Rats ist die Schaffung von Möglichkeiten, an den Volksschulen in den kreativen Fächern bzw. im Turnen Fachlehrer einzusetzen. Dies könne in mehreren Formen geschehen, so Fischer: Derzeit sieht die neue Primarstufenausbildung die Belegung von Schwerpunkten wie etwa Mathematik, Sprachdidaktik oder eben diese kreativen Fächer vor. Fachlehrer an den Volksschulen könnten etwa jene Pädagogen werden, die solch eine Schwerpunktausbildung sowie noch eine Zusatzqualifikation absolvieren oder Sekundarstufenlehrer dieser Fächer mit Zusatzausbildung.

Offen steht der Rat einer langfristigen Zusammenführung von PH und Uni gegenüber. "Das wäre jedenfalls eine vernünftige Perspektive", meinte Fischer. Der bisher gewählte Weg der Trennung sei aber trotzdem richtig gewesen: "Wenn man vor fünf Jahren gesagt hätte, wir integrieren das, wären viele positive Dinge an den Unis wie etwa die Schools of Education nicht geschehen. Die Unis haben gesagt: 'Wir müssen etwas tun, weil es gibt eine Alternative'."

Schnider will das aber nicht zu rasch entscheiden. Das gewählte Modell sei eine "gute Schrittfolge". Er wisse auch noch nicht, wie ein künftiges ideales Modell aussehen solle: "Aber eine gemeinsame institutionelle Klammer wäre schon sinnvoll."

Für Fischer ist es "keinesfalls akzeptabel, dass wir a la longue eine Hierarchie weiterführen, die da die 'höheren Universitäten' und dort die 'niedrigen PH' vorsieht. Wir können nicht akzeptieren, dass Lehrerausbildung an Institutionen stattfindet, die nicht zu höchsten akademischen Weihen führen können".

(schluss) aku;cm;cts

OTS0133 II, WI 11.05.2015 12:27:07

 

Industrie: Schulen brauchen echte Autonomie

Utl.: IV-GS Neumayer: Starke autonome Standorte als Pfeiler für Schule und Kindergarten von morgen – An niederländischem Erfolgsmodell orientieren

Bildung/Industrie/Schule/Neumayer

"Eine hohe Bildungsqualität in Österreich zu gewährleisten - das muss das Metaziel aller bildungspolitischen Reformüberlegungen sein", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer. "Einer der wesentlichsten Pfeiler dafür sind starke Schulstandorte mit weitreichender Autonomie in finanziellen, pädagogischen und personellen Belangen und der Kompetenz, relevante Entscheidungen dort zu treffen, wo sie unmittelbar wirken und Unterricht stattfindet, am einzelnen Standort. Denn die Autonomie aller Bildungseinrichtungen, als Verantwortung verstanden, Eigenverantwortung fördernd und verbunden mit einer entsprechenden Professionalisierung ist unumgänglich für eine gelingende Schule und in weiterer Folge auch für den Kindergarten von Morgen," betonte Neumayer.

Das Bildungskonzept der Industriellenvereinigung orientiert sich an einigen wesentlichen Eckpunkten des niederländischen Trägermodells. "Bildungsziele und Rahmenvorgaben in Bundeskompetenz, von akkreditierten Schulträgern betriebenen Schulen, eine weisungsunabhängige Qualitätssicherungsstelle als externe Qualitätssicherung, eine gerechte Finanzierung aller Schulen mittels formelbasierten Pro-Kopf-Finanzierung und der operative Schwerpunkt in den Einrichtungen durch weitereichende Autonomie - darauf fußt das Trägermodell in Holland", so Neumayer, der zugleich den Erfolg des Modells betonte: "Die Niederlande sind im internationalen Vergleich Spitzenreiter bei der Schulautonomie und auch in punkto Bildungsqualität haben uns die Holländer einiges voraus, wie internationale Vergleichstest klar zeigen. Dieser Blick über den Tellerrand lohnt sich mit Sicherheit und Österreich sollte davon lernen. Hoffentlich ebnet dies den Boden für ein Mehr an Autonomie in Österreichs Schulen".

Der IV gehe es um die Etablierung einer gänzlich neuen, verschlankten und von parteipolitischem Einfluss befreiten Schulverwaltungsstruktur und um eine klare Trennung von zentraler Steuerung und operativer Umsetzung. "Dies lässt sich aus unserer Sicht am besten mit Schulträgern verwirklichen, die nahe an den Schulstandorten arbeiten und sie auf dem Weg in die Autonomie unterstützen", ist Neumayer sicher. Außerdem plädiere die IV für einen freien Arbeitsmarkt für Pädagoginnen und Pädagogen, denn, so der IV-Generalsekretär: "Die Schulleitung sollte Personalkompetenz haben, sich die Pädagoginnen und Pädagogen selbst aussuchen können und auch die Verantwortung für Einsatz, Anwesenheit und Weiterbildung ausüben. Warum sollten die Pädagoginnen und Pädagogen dann nicht bei der Schule oder beim Schulträger angestellt sein?" Aus Sicht der IV dürften Strukturdebatten wie jene um mehr Autonomie jedoch nie um der bloßen Strukturveränderung willen und losgelöst von den Inhalten diskutiert werden. "Wir dürfen das Pferd nicht von hinten aufzäumen. Die Strukturfrage muss an Inhalte gekoppelt sein", so der IV-Generalsekretär. Eine erste wichtige Antwort darauf sei mit Sicherheit ein mehr an Autonomie und weniger Bürokratie, so Neumayer. "Bei Strukturdebatten soll man sich immer daran orientieren, ob am Ende eine Verbesserung der Bildungsqualität und mehr Chancengerechtigkeit für alle gelingen. Ob Schule insgesamt fördernder, motivierender und leistungsorientierter wird. Und ob genügend Freiräume für pädagogisches Handeln ermöglicht werden", so Neumayer abschließend.

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OTS0131 II, XI 11.05.2015 12:23:39

 

Grüne begrüßen Mitterlehner-Vorstoß für eine Modellregion Gemeinsame Schule

Utl.: Walser: „Österreich muss in Sachen Bildung Vorarlberg werden“

Bildung/Schule/ÖVP/Grüne

"Vizekanzler Reinhold Mitterlehner macht erfreuliche und konsequente Schritte in Richtung einer Modellregion Gemeinsame Schule", reagiert Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, erfreut auf die Aussagen des ÖVP-Parteiobmannes in einem Radio Vorarlberg-Interview. Dort hat dieser gemeint, die ÖVP sei in Bildungsfragen "offener, als wir das früher waren. Wir haben zwar im Parteiprogramm das Gymnasium noch erwähnt, sind aber auf der anderen Seite offen für neue Entwicklungen".

Walser weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Beschlussfassung eines neuen ÖVP-Parteiprogrammes morgen, Dienstag, einen eklatanten Widerspruch zur Offenheit des Parteiobmannes darstellt und fragt sich: "Ist die Gemeinsame Schule für die ÖVP nun Hui oder Pfui? Diese Frage wird wohl nicht wenige Delegierte bei der Abstimmung zum Parteiprogramm beschäftigen."

In den kommenden Wochen geht es laut Walser darum, auf Bundesebene rasch dafür zu sorgen, dass die gesetzlichen Möglichkeiten für eine Modellregion Gemeinsame Schule geschaffen werden. Dabei sei darauf zu achten, dass dieser Vorstoß nicht in Richtung einer Verbundesländerung des Schulsystems geht, sondern als erster Schritt für eine gesamtösterreichische Reform verstanden wird. "In Sachen Bildung ist für mich jedenfalls klar: Österreich muss Vorarlberg werden", betont der Grüne Bildungssprecher abschließend.

Rückfragehinweis:
Grüner Klub im Parlament
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APA0093 II, XI 11.05.2015 10:01:08

 

Matura: Mathematik-Klausuren ohne Probleme gestartet

Utl.: Auch manche BHS nehmen im Rahmen von Schulversuchen an der Mathe-Zentralmatura teil

Oberstufe/Österreich-weit

Die zweite und letzte Zentralmatura-Woche hat Montag Früh mit dem Fach Mathematik ohne Probleme begonnen. Das Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) teilte auf Anfrage der APA mit, dass bisher keine fehlenden bzw. unvollständigen Angaben gemeldet wurden.

Die Mathematik-Klausuren werden mit besonderer Spannung erwartet: In keinem anderen Fach werden im Regelfall bei der Reifeprüfung so viele "Nicht Genügend" verteilt. Bei einer Probeschularbeit im Dezember erhielt fast ein Drittel der Schüler eine negative Note.

An den AHS ist die Mathe-Zentralmatura für alle Schüler gleich und besteht aus zwei Teilen zu je 24 Punkten. Insgesamt dauert sie 270 Minuten. Die Aufgaben haben unterschiedliche Formate: Neben offenen Formaten, bei denen einfach die Antwort zu einer Aufgabenstellung ins Aufgabenheft geschrieben wird, gibt es noch Zuordnungsaufgaben (Antwortmöglichkeiten müssen Aussagen zugeordnet werden), Konstruktionsaufgaben (Ergänzung von Punkten, Geraden bzw. Kurven), diverse Multiple-Choice-Formate sowie Lückentexte. Für beide Prüfungsteile dürfen aus dem Unterricht gewohnte technologische Hilfsmittel (z. B. Taschenrechner) und approbierte Formelsammlungen verwendet werden.

Auch manche BHS nehmen im Rahmen von Schulversuchen an der Mathe-Zentralmatura teil. Hier gibt es aber keine einheitlichen Aufgaben, sondern Differenzierungen nach Schultyp (z.B.: HAK, HTL) bzw. sogar innerhalb des Schultyps (etwa innerhalb der HTL in Angewandter Mathematik entsprechend unterschiedlicher Ausbildungsschwerpunkte wie Elektronik oder Maschinenbau).

(schluss) cm;nt;cts

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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