Mittwoch, 13. Mai 2015

2015.05.13: Bildung

OTS0051 II 13.05.2015 09:47:11

 

Höchststand an LehrerInnen in Wien: Neuer Stellenplan für Wien beschlossen

Kommunales/Wien/Stadtschulrat

Im Rahmen der gestrigen Sitzung des Kollegiums des Stadtschulrats für Wien wurde unter anderem der vorläufige Stellenplan für Wiener Pflichtschulen für das Schuljahr 2015/16 beschlossen. Bemerkenswert dabei: Mit 10.840 Planstellen und somit 157,9 Planstellen mehr als im Jahr zuvor, bedeutet dies einen absoluten Höchststand an LehrerInnen in Wien im kommenden Schuljahr. Grund dieses Zuwachses ist die deutliche Zunahme der SchülerInnenzahl von 99.397 auf 100.976.

Hintergrund: Jedes Frühjahr wird auf Basis der vom Bund vorgegebenen Richtlinien ein vorläufiger Stellenplan erstellt. Dieser basiert auf einem durch den Bund vorgegebenen Schlüssel von "LehrerInnen pro SchülerIn" und enthält die Zahl der nach Planungsstand benötigten LehrerInnen für das neue Schuljahr. Der tatsächliche (zumeist noch höhere) Bedarf steht erst mit Schuljahresbeginn fest - der endgültige Stellenplan wird dann im Herbst vom Bund bewilligt. (schluss) ssr

Rückfragehinweis:
Matias Meißner und Dragana Lichtner
Medien- und Pressereferat des Stadtschulrates
Telefon: 01 525 25-77014
E-Mail: matias.meissner@ssr-wien.gv.at


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KATHPRESS - 12. Mai 2015

 

 

Katholischer Familienverband sieht Chance für Neue Mittelschule

Vizepräsidentin Ebenberger: Dem Projekt Zeit geben und parteipolitische und gewerkschaftliche Diskussionen außen vor lassen

 

Wien, 12.05.2015 (KAP) Grundsätzlich positiv hat sich der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) zur Neuen Mittelschule geäußert. Auch wenn die jüngsten Evaluierungen weder auffällige Leistungssteigerungen noch eine verstärkte Chancengerechtigkeit feststellten, sollte man dem Projekt Zeit geben und parteipolitische und gewerkschaftliche Diskussionen außen vor lassen, so Astrid Ebenberger, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbands, in einer Aussendung am Dienstag.

Im Großen und Ganzen zeigte sich Ebenberger überzeugt von der Sinnhaftigkeit des Konzepts "Neue Mittelschule": "Eine Schul-philosophie, die Diversität als wertvoll anerkennt, die das Kind in seiner Individualität stärken und fördern will, die das Lernen und den Erwerb von Kompetenzen im Fokus hat und dementsprechend auch eine Leistungsbeurteilung darauf abgestimmt entwickelt, sollte per se erfolgsversprechend sein", so die Bildungsexpertin.

Entschließe sich das Ministerium dazu, beim Personaleinsatz Flexibilisierungen zur Verbesserung der Individualisierungsmaß- nahmen zu ermöglichen, "kann das nur ein erster Schritt zu einer Optimierung der Um-setzung der Philosophie der Neuen Mittelschule sein", so Ebenberger. Sie forderte zudem ein permanentes System-Monitoring sowie die Unterstützung durch Experten wie Schulpsychologen sowie Schulsozialarbeiter zur Begleitung von Risikogruppen.

Positiv ist für die KFÖ-Vizepräsidentin auch das Leitbild, das die Eltern nicht nur vorlädt, um Leistungsstände zu vermitteln und geeignete Verhaltensmaßnahmen, defizitorientierten Förder- und Unterstützungsmaßnahmen zu besprechen, sondern einlädt, an den Entwicklungen des Kindes teil zu haben.

 

 

 

KATHPRESS - 12. Mai 2015

 

 

Graz: Kirchliche Hochschule baut Angebot aus

Künftig drei Studien möglich: Religionslehrer für Volksschule, Religionslehrer für die gesamte Sekundarstufe und Religionslehrer für alle Schulstufen

 

Graz, 12.05.2015 (KAP) Die Kirchliche Pädagogische Hochschule in Graz baut ihr Angebot aus: Künftig werden an der Hochschule Lehrer für die Volksschule, Religionslehrer für die gesamte Sekundarstufe und Religionslehrer für alle Schultypen ausgebildet. Die Hochschule arbeitet dabei in einer engen Kooperation mit der Theologischen Fakultät der Universität Graz zusammen, teilte die Hochschule am Dienstag in einer Aussendung mit. Die neuen Studien starten im Herbst; Zulassungsfrist ist der 1. Juni.

Bei der Ausbildung der Volksschullehrer ist künftig nur noch eine Kombinationsstudium von Religionslehramt für Volksschulen und dem allgemeinen Volksschullehramt möglich. Absolventen erwerben die Berechtigung nach dem Studium als Religionslehrer an Volksschulen und als Volksschullehrer in allen weiteren Fächern zu unterrichten.

Die Studierenden im Fach Neue Mittelschule werden künftig gemeinsam mit den Lehramtsstudenten im Fach Höheren Schulen ausgebildet. So befähigt das Studium für die Religionspädagogik in der Sekundarstufe zur Erteilung des Religionsunterrichts an sämtlichen Schultypen ab der 5. Schulstufe. Dass dieses Studium in Graz von der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule in Kooperation mit der Theologischen Fakultät der Universität Graz angeboten wird, ist einzigartig in Österreich.

Grundsätzlich ist das Unterrichtsfach Katholische Religion kombinationspflichtig, an der Hochschule Graz kann nun anstelle eines zweiten Faches für die Sekundarstufe die "Spezialisierung Religion" studiert werden. Damit erwirbt der Absolvent die Berechtigung, auch in der Volksschule Religion zu unterrichten. Das heißt, mit dieser Kombination besteht die Möglichkeit, an allen Schulstufen von der 1. Klasse Volksschule an bis zur Matura Religionsunterricht zu erteilen. Zudem ist diese Variante ein Angebot für jene, welche aus- schließlich das Fach Religion unterrichten möchten.

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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