Mittwoch, 13. Mai 2015

2015.05.13: Bildung

OTS0092 II 13.05.2015 11:12:55

 

Zentralmatura – Grossmann zieht positive Zwischenbilanz nach schriftlicher Matura

Utl.: Kritik an „parteipolitisch motivierter“ Verunsicherung der SchülerInnen

SPÖ/Grossmann/Bildung/Schule/Zentralmatura

SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann zieht eine erste positive Zwischenbilanz nach der schriftlichen Zentralmatura, die heute, Mittwoch, mit den Latein- und Griechisch-Klausuren an den AHS abgeschlossen wurde: "Entgegen manchen Unkenrufen hat die Organisation reibungslos geklappt. Auch nach dem Einbruch in eine Schule, bei dem Latein-Aufgaben geöffnet wurden, hat der Notfallplan gegriffen und die elektronische Übermittlung der Ersatzaufgaben funktioniert", freut sich die SPÖ-Abgeordnete. "Die Zentralmatura bedeutet für SchülerInnen und LehrerInnen eine große Umstellung. Umso wichtiger und erfreulicher ist das grundsätzlich positive Feedback aus den Schulen, was Organisation und Ablauf, aber auch Inhalt der Klausuren betrifft", so Grossmann. ****

Kritik übt die SPÖ-Bildungssprecherin an all jenen, "die im Vorfeld versucht haben, aus der Nervosität der SchülerInnen politisches Kleingeld zu schlagen." "Ich bin selbst Mutter eines Maturanten. Natürlich sind die SchülerInnen, die LehrerInnen und auch die Eltern vor der großen Abschlussprüfung nervös. Jene, die im Vorfeld durch haltlose Horrorszenarien die Schulen und Familien verunsichert haben, sollten sich dafür eigentlich entschuldigen", fordert Grossmann.

Die SPÖ-Bildungssprecherin zeigte sich überzeugt, dass auch der zweite Teil, die mündliche Matura, reibungslos klappen wird. Jene, die beim schriftlichen Teil nicht bestanden haben, könnten nun Kompensationsprüfungen machen und dann ebenfalls antreten, so Grossmann. (Schluss) mb/ah/mp

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APA0186 II, XI 13.05.2015 10:56:40

 

Matura: "Plan B" läuft planmäßig

Utl.: Ersatzaufgaben für Latein-Reifeprüfung kamen problemlos an Schulen

Oberstufe/Österreich

Ohne Probleme hat am Mittwochvormittag mit den Latein- und Griechisch-Klausuren der letzte Teil der ersten österreichweiten Zentralmatura an den AHS begonnen. Da in der Vorwoche bei einem Einbruch in eine Salzburger Schule ein Teil der Latein-Aufgaben geöffnet wurde, erhielten die betroffenen Schüler vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) auf elektronischem Weg Ersatzaufgaben.

Bei dem Einbruch geöffnet wurden jene Kuverts, die die Matura-Angaben für jene Schüler enthielten, die Latein in der Langform (also sechs Jahre) gelernt haben. Als Folge dürfen diese nicht mehr verwendet werden, in Kraft trat der für diese Fälle vorbereitete "Plan B": Die rund 700 Schüler an 115 Schulen bekamen neue Aufgaben.

Diese wurden den Schulen am Dienstagabend in verschlüsselter Form zum Herunterladen zur Verfügung gestellt. Ab 6.30 Uhr in der Früh konnten sie per Passwort entschlüsselt und an den Schulen vervielfältigt werden. Prüfungsstart war dann einheitlich um 10.00 Uhr. Laut Bifie wurden von den Schulen sämtliche Downloads durchgeführt und bisher keine Probleme gemeldet, hieß es gegenüber der APA.

Die rund 1.100 Maturanten, die vier Jahre Latein gelernt haben, und die 21 Griechisch-Kandidaten bearbeiten dagegen die ursprünglich vom Bifie gelieferten Aufgaben.

(schluss) aku;nt;ks

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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