Dienstag, 19. Mai 2015

2015.05.19: Bildung

OTS0120 II, WI 19.05.2015 11:57:19

 

Heinisch-Hosek zu Berufsausbildungsgesetz-Novelle: Bessere Optionen bei Lehre mit Matura und Nachholen von Pflichtschulabschluss

Heinisch-Hosek/Bildung/Lehre/Schule

"Eine unserer bildungspolitischen Kernaufgaben ist es, jungen Menschen durch Bildung bessere Karriere- und Jobchancen zu ermöglichen. Die duale Ausbildung und das für junge Menschen attraktive Angebot "Lehre mit Matura" sind ein Erfolgsmodell, bei dem Österreich europaweit einen hervorragenden Ruf genießt", betont Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich der heute im Ministerrat eingebrachten Novelle zum Berufsausbildungsgesetz (BAG). "Mit der Novelle werden verstärkt die Bedürfnisse der Lehrlinge berücksichtigt und längere Lehrzeiten bei Lehre mit Matura und Nachholen des Pflichtschulabschlusses ermöglicht", hebt die Bildungsministerin hervor.

Zusätzlich zu den besseren Rahmenbedingungen für "Lehre mit Matura" und dem "Nachholen des Pflichtschulabschlusses", der im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung angeboten wird, begrüßt Bildungsministerin Heinisch-Hosek auch die Qualitätsinitiative für den betrieblichen Teil der Ausbildung und verweist auf die guten Erfahrungen aus dem berufsbildenden Bereich wo QIBB (Qualitätsinitiative in der Berufsbildung) bereits über zehn Jahre verankert ist. Auch die Schaffung standardisierter Lehrpläne für niederschwellige Einstiegs- und Teilqualifikationen im Rahmen der integrativen Berufsausbildung sind ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung des Angebots für Jugendliche und zu dem im Regierungsprogramm beschlossenen gemeinsamen Vorhaben "Ausbildung bis 18", so Heinisch-Hosek.

"Mit diesem Maßnahmenbündel setzen wir weitere Schritte für ein zeitgemäßes Bildungssystem mit mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit und eröffnen jungen Menschen neue Perspektiven für ihre berufliche Karriere", so Bildungsministerin Heinisch-Hosek abschließend.

Rückfragehinweis:
BM für Bildung und Frauen
Johanna Griesmayr, BA
Pressereferentin
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OTS0075 II, XI 19.05.2015 10:51:08

 

Walser: Weitere Millionenförderung an Eliteschule ist EU-rechtswidrig

Utl.: Grüne fordern Gleichbehandlung aller internationalen Schulen

Bildung/Schule/Förderung/Grüne

"Der heutige Beschluss des Ministerrates, der ‚Vienna International School’ weiterhin Millionenförderungen zukommen zu lassen, ist eine Umgehung des EU-Rechts und zudem ungerecht", äußert sich Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, empört: "Selbstverständlich soll Österreich seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen. Dies kann aber auch durch die Vergabe eines Bildungsschecks für die Kinder der in den internationalen Organisationen tätigen Eltern passieren, die damit die freie Schulwahl hätten", moniert Walser. So werde jedoch das Monopol einer einzigen Schule fortgeführt, was eindeutig gegen das EU-Beihilfenrecht verstößt und auch schon zu erheblichem Missmut bei den betroffenen Eltern geführt hat. Walser verweist hierbei auf ihm vorliegende Protestschreiben von Eltern.

Für Walser zeigt die Regierung damit aber auch ihre grundsätzliche Haltung: Sie vergibt nach Gutdünken an eine einzige Privatschule Millionen, von denen auch die Superreichen dieses Landes profitieren, die in keinem Zusammenhang mit der UNO stehen. Gleichzeitig werden die Alternativschulen, die unser Schulsystem entscheidend mittragen und stützen, ausgehungert. "Das ist zutiefst ungerecht und schadet letztlich auch dem Bildungsstandort Österreich", kritisiert Walser.

Rückfragehinweis:
Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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