Mittwoch, 27. Mai 2015

2015.05.27: Bildung - MATURA

ORF / ZIB-9.00 – 27. Mai 2015

 

Zentralmatura brachte gute Ergebnisse

97 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben die Deutsch-Matura geschafft. 94 Prozent sind in Englisch durchgekommen. Mathemathik fällt etwas schlechter aus.

http://tvthek.orf.at/program/ZIB-900/71256/ZIB-900/9846622/Zentralmatura-brachte-gute-Ergebnisse/9846625

 

 

ORF – 27. Mai 2015

 

Antritt freiwillig

In der kommenden Woche geht die Zentralmatura mit den mündlichen Kompensationsprüfungen bei negativen Noten in die nächste Runde. Bisher konnten Nicht genügend bei den schriftlichen Arbeiten mit einem „Zusatz“ bei der mündlichen Matura ausgebessert werden. Die Kompensationsprüfungen am 1. und 2. Juni gehören nun voll zur schriftlichen Reifeprüfung.

Ein Antreten erfolgt freiwillig. Wer sich dagegen entscheidet und etwa stattdessen für die mündliche Matura lernen will, muss den Fünfer mit einem neuerlichen Antreten bei der schriftlichen Reifeprüfung an einem der nächsten Termine ausbessern. Da ein Antreten zur Kompensationsprüfung aber nichts „kostet“, also mit keinem Verlust eines Prüfungsantritts verbunden ist, rechnet man am Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) damit, dass es nahezu alle Betroffenen zumindest versuchen.

Die Aufgaben bei der Kompensationsprüfungen umfassen die gleichen Stoffgebiete und die gleichen Kompetenzen, die schon Gegenstand der schriftlichen Matura waren. In den Fächern mit Zentralmatura (also Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Latein, Griechisch und die Volksgruppensprachen Ungarisch, Kroatisch und Slowenisch) werden sie vom BIFIE erstellt, in allen anderen von den Prüfern an der Schule.

Maximal Befriedigend möglich

Die Prüfungen enthalten mindestens zwei voneinander unabhängige Aufgaben und dauern bei einer Vorbereitungszeit von mindestens einer halben Stunde maximal 25 Minuten. Die Prüfungskommission besteht aus dem jeweiligen Klassenlehrer, einem Beisitzer, dem Vorsitzenden der Maturakommission, dem Klassenvorstand und dem Direktor. Ein Schüler kann zu allen negativ beurteilten Klausuren Kompensationsprüfungen ablegen. Für die Gesamtnote in einem Fach zählen sowohl der Fünfer bei der schriftlichen Klausur als auch die Leistung bei der Kompensationsprüfung: Der Schüler kann also bestenfalls einen Dreier bekommen.

2016 andere Reihenfolge

Der Zeitrahmen für das kommende Schuljahr ist bereits festgelegt. Von 9. bis 19. Mai 2016 geht die schriftliche Matura über die Bühne mit einer veränderten Reihenfolge der Fächer. Mathematik steht dann bereits am zweiten Prüfungstag auf dem Programm und nicht wie heuer am Anfang der zweiten Prüfungswoche. Den Auftakt macht wie heuer Deutsch, nach Mathematik folgen Englisch, Französisch und Italienisch.

Nach den Pfingstferien werden die schriftlichen Klausuren dann mit Spanisch sowie den Volksgruppensprachen Slowenisch, Ungarisch und Kroatisch (jeweils 18. Mai) sowie Latein bzw. Griechisch (jeweils 19. Mai) abgeschlossen. Die Kompensationsprüfungen für Schüler mit Fünfern sind für den 6. und 7. Juni angesetzt. 2016 sind neben den AHS auch alle BHS von der standardisierten schriftlichen Reifeprüfung umfasst.

 

 

ORF – 27. Mai 2015

 

 

Zentralmatura: Tirol im Mittelfeld

Zehn Prozent der Tiroler Schüler sind bei der Mathematik-Zentralmatura Anfang Mai durchgefallen. Das zeigt eine erste Auswertung des Bildungsministeriums der Ergebnisse der schriftlichen Klausuren. Am besten schnitt Oberösterreich ab.

Im Bundesländervergleich gab es im Fach Mathematik die größten Unterschiede. Während in Oberösterreich nur sechs Prozent ein Nicht Genügend kassierten, waren es in Vorarlberg 15 Prozent. Am zweitschlechtesten schnitten die Maturanten in Salzburg und Wien ab, mit je 14 Prozent Fünfer. Dann folgen fast gleichauf Burgenland und Tirol mit je zehn Prozent. Damit liegt Tirol im Mittelfeld. In Kärnten und Niederösterreich fielen je neun Prozent durch die Mathematik-Matura, in der Steiermark acht Prozent.

Bessere Ergebnisse in Englisch und Deutsch

Besser ausgefallen sind die Ergebnisse österreichweit in den anderen Fächern. Sechs Prozent rasselten in Englisch durch, drei Prozent in Deutsch. Auch in Englisch verzeichnete Oberösterreich mit drei Prozent die wenigsten Fünfer. Die meisten Nicht Genügend lieferten hier die Burgenländer mit zehn Prozent ab. Tirol, Kärnten, Steiermark und Salzburg folgen mit sieben Prozent. Praktisch keine Unterschiede gab es österreichweit in Deutsch: Hier kamen in allen Bundesländern zwischen 96 und 98 Prozent der angetretenen Schüler durch.

Burschen in Mathematik und Englisch besser

Im Fach Deutsch gab es heuer auch praktisch keine Geschlechterunterschiede. Hier scheiterten drei Prozent der Mädchen und vier Prozent der Burschen. Wie erwartet bessere Resultate verzeichneten die Burschen österreichweit in Mathematik und etwas überraschend auch in Englisch. In Mathe haben acht Prozent der Burschen und 13 Prozent der Mädchen einen Fünfer bekommen, in Englisch vier Prozent der Burschen und sieben Prozent der Mädchen.

Kompensationsprüfungen Anfang Juni

Die Zwischen-Auswertung beruht auf einer Rücklaufquote von rund 96 Prozent, die restlichen Resultate sind noch nicht rückgemeldet worden. Ebenfalls noch nicht einbezogen wurden die Anfang nächster Woche stattfindenden neuen, mündlichen Kompensationsprüfungen, mit denen negative Noten ausgebessert werden können. Dafür entfällt der bisher mögliche „Zusatz“ bei der mündlichen Matura. Mit diesem war bei der „alten“ Reifeprüfung die Korrektur einer negativen schriftlichen Note möglich.

Vergleich mit „alter“ Matura nicht möglich

Ein genauer Vergleich mit der „alten“ Matura ist vorerst noch nicht möglich. In den früheren Jahren wurden lediglich die Noten in den Maturazeugnissen erhoben, die sich aus schriftlicher und mündlicher Matura gemeinsam zusammensetzten. Eine Art „Faustregel“ besagte bisher, dass im Schnitt bei der schriftlichen Mathe-Matura rund zehn bis 15 Prozent der Schüler einen Fünfer kassierten. Exakte statistische Daten dazu gibt es aber nicht.

 

 

ORF – 27. Mai 2015

 

Schlechteste Mathematiker in Vorarlberg

Es war eine lange vorbereitete und kritisch beäugte Premiere: die schriftliche Zentralmatura an allen Gymnasien, die Mitte Mai in den Hauptfächern zu Ende gegangen ist. Jetzt liegen die Ergebnisse vor: Die 17.000 AHS-Maturanten schnitten im Vergleich zu früheren Jahrgängen insgesamt eher gut ab.

Je nach Fach, Geschlecht und Bundesland gibt es aber zum Teil erhebliche Unterschiede. In Deutsch kamen fast 97 Prozent der Schüler durch. Im Fach Englisch schossen 94 Prozent positiv ab. Den niedrigsten Wert gab es in Mathematik mit 89,5 Prozent, immerhin deutlich mehr als bei der Probeklausur im Dezember mit rund 70 Prozent - mehr dazu in oe1.ORF.at.

In Mathematik gab es aber auch diesmal den größten Unterschied nach Geschlecht. Von den Mädchen fiel jedes achte durch, von den Burschen jeder 13. Auch in Englisch waren die Mädchen im Österreich-Vergleich etwas schlechter, in Deutsch liegen sie dafür vorn. Nur nicht in Kärnten: Hier schafften die Burschen eine Erfolgsquote von 99 Prozent - der beste Wert nach Fächern und Bundesländern.

Die meisten Englischfünfer im Burgenland

Die schlechtesten Mathematikergebnisse hatte Vorarlberg zu verzeichnen, dort scheiterten gut 15 Prozent an den neuen Aufgaben, die auf Basiswissen und Verständnis abzielen. Kaum besser waren die Salzburger und Wiener mit je 14 Prozent Fünfern. Dann folgen fast gleichauf das Burgenland, Tirol (je zehn Prozent), Kärnten und Niederösterreich (je neun Prozent) sowie die Steiermark (acht Prozent). In Oberösterreich kassierten hingegen nur sechs Prozent ein Nicht genügend.

Auch in Englisch verzeichnete Oberösterreich die wenigsten Fünfer (drei Prozent). Die meisten Nicht genügend lieferten hier die Burgenländer (zehn Prozent) ab, gefolgt von Kärnten, der Steiermark, Salzburg und Tirol (je sieben Prozent), Wien (5,5 Prozent) sowie Niederösterreich und Vorarlberg (je fünf Prozent). Praktisch keine Unterschiede gab es in Deutsch: Hier kamen in allen Bundesländern zwischen 96 und 98 Prozent der angetretenen Schüler durch.

Befriedigend häufigste Note

Die häufigste Note war ein Befriedigend. Sie wurde bei 36 Prozent der Maturanten vergeben. Einser und Fünfer hielten sich mit zwölf bzw. zehn Prozent nahezu die Waage. Das geht aus einer ersten Detailauswertung hervor. Das beruht allerdings auf einem geringeren Rückmeldungsgrad als die allgemeine Statistik über die positive und negative Notenverteilung.

Weitere Fächer werden erst ausgewertet

Die anderen Zentralmaturafächer werden erst ausgewertet - von Spanisch über Italienisch bis Altgriechisch. Auch die Aufschlüsselung nach Noten fehlt noch, das verlangt das Unterrichtsministerium von den Schulen erst in einigen Wochen, der laufende Maturabetrieb soll nicht gestört werden. Ein genauer Vergleich mit früheren Jahrgängen ist vorerst nicht möglich. In den früheren Jahren wurden lediglich die Noten in den Maturazeugnissen erhoben, die sich aus schriftlicher und mündlicher Matura gemeinsam zusammensetzten. Eine Art Faustregel besagte bisher, dass im Schnitt bei der schriftlichen Mathematikmatura rund zehn bis 15 Prozent der Schüler einen Fünfer kassierten - exakte statistische Daten dazu gibt es aber nicht.

Nachprüfungen Anfang Juni

Wer diesmal - bei der neuen Matura - durchgefallen ist, kann den Fünfer bei der Kompensationsprüfung am 1. oder 2. Juni ausbessern. Diese ist zwar mündlich, die Aufgaben werden aber so wie beim ersten, schriftlichen Termin zentral vom Bundesinstitut BIFIE vorgegeben.

Die Zwischenauswertung beruht auf einer Rücklaufquote von rund 96 Prozent, die restlichen Resultate wurden noch nicht rückgemeldet. Ebenfalls noch nicht einbezogen wurden die Anfang nächster Woche stattfindenden Kompensationsprüfungen, mit denen negative Noten ausgebessert werden können.

 

 

APA0099 II, XI 27.05.2015 09:10:58

 

Matura: In Mathe hielten sich Einser und Fünfer die Waage

Utl.: "Befriedigend" mit Abstand häufigste Note - Detailauswertung mit etwas niedrigerer Rücklaufquote

Oberstufe/Österreich

Bei der Mathematik-Zentralmatura haben sich laut einer ersten Detailauswertung der Noten die Einser und Fünfer in etwa die Waage gehalten. Laut einer Aufstellung des Bildungsministeriums schafften zwölf Prozent der Schüler ein "Sehr Gut", rund zehn Prozent fielen vorerst durch. Die häufigste Note war ein Dreier - 36 Prozent der Angetretenen erhielten ein "Befriedigend".

Die Auswertung beruht auf einem geringeren Rückmeldungsgrad (84 Prozent) als die Statistik über die positiven und negativen Noten. Die genauen Zahlen können sich daher noch etwas verschieben. Mit "Gut" wurde knapp ein Viertel (23 Prozent) der schriftlichen Mathe-Klausuren bewertet, knapp ein Fünftel (19 Prozent) der Maturanten erhielten ein "Genügend".

Negative Noten können noch durch eine (mündliche) Kompensationsprüfung am 1. und 2. Juni ausgebessert werden.

(schluss) aku;nt;pm

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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