Mittwoch, 27. Mai 2015

2015.05.27: Bildung - Matura

APA0170 II, XI 27.05.2015 10:51:55

 

Matura - Heinisch-Hosek: "Sehr zufrieden"

Utl.: Unterrichtsministerin sieht keinen Änderungsbedarf

Oberstufe/Österreich

"Sehr zufrieden" zeigt sich Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) mit den bisher vorliegenden Ergebnissen der Zentralmatura. Große Änderungen bei den Aufgaben für das kommende Jahr hält sie nicht für notwendig. Unterschiedliche Ergebnisse in einzelnen Ländern und an einzelnen Schulen sollen von Standort zu Standort untersucht werden.

Positiv wertet die Ministerin, dass im am meisten gefürchteten Fach Mathematik immerhin schon 90 Prozent beim schriftlichen Teil eine positive Note geschafft hätten. Das Ergebnis könne sich auch noch durch die Kompensationsprüfungen weiter verbessern. Insgesamt ist Heinisch-Hosek mit der Streuung der Noten zufrieden. So gebe es knapp 24 Prozent "gut" und 35 Prozent "befriedigend".

Fehl am Platz wäre für die Ministerin, schon jetzt mit einer Fehlersuche zu beginnen, lägen die Ergebnisse noch nicht endgültig im Detail vor. Aufgabe in den Schulbehörden der Länder werde aber sein, Schule für Schule, Klasse für Klasse die Resultate anzusehen und allenfalls bei auffälligen Ergebnissen für die kommenden Jahre Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Groß etwas ändern wird sich an den Beispielen jedenfalls - zumindest in Mathematik - nicht. Wenn 90 Prozent der Maturanten die Aufgaben bewältigen konnten, sei das ein positives Ergebnis.

(schluss) bei;me;pm

OTS0071 II 27.05.2015 10:48:31

 

Schülerunion ad Zentralmatura: Positiver Ausgang ist Schülerinnen und Schülern zu verdanken

Utl.: Individuelle Förderung der schwächeren Schulen dringend notwendig

Bildung/Schule/Schülerunion/Zentralmatura/FelixWagner

Die heute, Mittwoch, präsentierten positiven Ergebnisse der schriftlichen Zentralmatura sind zwar erfreulich. Sie dürfen aber keinesfalls dazu verwendet werden, die von Pannen gezeichnete Umsetzung der Zentralmatura schönzureden. Die positiven Ergebnisse sind vor allem dem Fleiß und der harten Arbeit der Schülerinnen und Schüler zu verdanken. Die Schülerunion fordert eine genaue Evaluierung der Ergebnisse. Anschließend muss man auch nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen. Die teils recht großen Unterschiede von Schule zu Schule müssen nun durch individuelle Förderung der Standorte ausgeglichen werden.

"Es freut mich, dass die Zentralmatura bisher recht positiv ausgefallen ist. Allerdings warne ich davor, nun die Umsetzung schönzureden. Der positive Ausgang ist allen voran den Schülerinnen und Schülern zu verdanken. Nur durch viel harte Arbeit konnten diese Ergebnisse erzielt werden und die Pannen im Vorfeld der Matura ausgeglichen werden", so Felix Wagner, Bundesobmann der Schülerunion.

"Die standortspezifischen Unterschiede bei den Ergebnissen zeigen, dass dringend eine individuelle Förderung notwendig ist. Es ist für die Schülerinnen und Schüler nicht fair, wenn der Erfolg ihrer Matura vom Schulstandort und nicht von ihrer persönlichen Leistung abhängt", so Wagner weiters.

"Ich fordere das Bildungsministerium dazu auf, den ersten Durchgang der Zentralmatura genauestens zu evaluieren. Anschließend muss das Ministerium auch offen für Verbesserungsvorschläge sein. Die Zentralmatura darf keinesfalls als in Stein gemeißelt betrachtet werden. Nur durch stetige Verbesserung können wir eine optimale Matura für die Schülerinnen und Schüler erreichen", so Wagner abschließend.

Rückfragehinweis:
Joel Tölgyes
Pressesprecher Schülerunion
joel.toelgyes@schuelerunion.at
0699 173 66 505


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OTS0067 II 27.05.2015 10:39:01

 

Bundesschulsprecher ad Zentralmatura: Gratulation an Schülerinnen und Schüler

Utl.: Schwache Schulen gezielt fördern, Matura zentral evaluieren und offen für weitere Verbesserungsvorschläge sein

Bildung/Jugend/Schule/Zentralmatura/Bundesschülervertretung

Heute, Mittwoch, wurden die ersten Ergebnisse der schriftlichen Zentralmatura bekannt. Bundesschulsprecher Lukas Faymann gratuliert den Schülerinnen und Schülern zu den guten Ergebnissen. Er fordert eine gezielte Förderung der schwächeren Schulen mit zusätzlichen Mitteln. Weiters fordert Faymann das Bildungsministerium dazu auf, die Matura nicht als "fixes System" zu betrachten, sondern nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen, um die Matura noch schülerfreundlicher zu machen und die Schülerinnen und Schüler zu entlasten. "Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern zu den guten Ergebnissen. Nur durch viel Fleiß und Arbeit seitens der Schülerinnen und Schüler konnten die Pannen im Vorfeld der Zentralmatura ausgeglichen werden", so Faymann. Die Ergebnisse der Zentralmatura zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Schulen. Faymann fordert daher eine gezielte Förderung der schwächeren Schulen mit zusätzlichen Mitteln, um möglichst viele Schülerinnen und Schüler auf ein hohes Niveau zu bekommen. "Der Schlüssel zum Erfolg liegt nun in der individuellen Förderung der Schulen, als auch der Schülerinnen und Schüler. Der positive Ausgang der Matura darf keinesfalls dazu missbraucht werden, um weiterhin bei individuellen Förderungen, wie den Vorbereitungsstunden, zu sparen", so Faymann. Weiters fordert der Bundesschulsprecher eine genaue und transparente Evaluation der Zentralmatura, um anschließend Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und umzusetzen: "Nur weil die Zentralmatura durchaus recht positiv ausgefallen ist, darf man jetzt nicht den Fehler begehen, sie als starres Gebilde anzusehen. Die Matura muss genauestens evaluiert werden. Auch die Schülerinnen und Schüler müssen in diese Evaluation miteingebunden werden. Anschließend muss das Bildungsministerium auch offen für daraus resultierende Verbesserungsvorschläge sein", so Faymann abschließend.

Rückfragehinweis:
Lukas Faymann
Bundesschulsprecher
lukas.faymann@bsv.at
0664 588 64 71


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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