Mittwoch, 10. Juni 2015

Bildungs-Newsletter 10.6.2015 2. Teil


 

OTS0040 II 10.06.2015 09:50:39

 

Heinisch-Hosek freut sich über positive Resonanz der Landesschulratspräsident/innen

Utl.: Erfreuliche Rückmeldungen zur Zentralmatura bei heutiger Konferenz der Landesschulratspräsident/innen

 

Für die Schülerinnen und Schüler ist die Reifeprüfung noch nicht beendet, bei der heutigen Konferenz der Landesschulratspräsident/innen konnte aber bereits positiv Bilanz gezogen werden. "Die zustimmenden Rückmeldungen aus den Bundesländern bestärken dieses wichtige, große Reformprojekt", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Für die gute Vorbereitung und reibungslose Abwicklung der schriftlichen Klausuren wurde den Verantwortlichen in der Sitzung unisono Dank ausgesprochen. Über den Sommer wird eine Evaluierung gestartet, um etwaige Möglichkeiten zur Optimierung zu prüfen. "Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten sowie den Schulpartnern wollen wir eine Evaluierung durchführen, um die Reifeprüfung weiter zu entwickeln", so die Bundesministerin abschließend.

 

Rückfragehinweis:  BM für Bildung und Frauen  Mag.a Veronika Maria  Pressesprecherin  01-53120/5011    veronika.maria@bmbf.gv.at  www.bmbf.gv.at

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4920/aom

 


 

Ö3 Mittagsjournal 12:00 (12:00) –

 

Mathe-Zentralmatura muss an zwei Schulen wiederholt werden

 

Huber Christian (ORF)

   An zwei Wiener Oberstufenrealgymnasien, in der Hegelgasse 14, und am

   Henriettenplatz, muss die Mathematik Zentralmatura wiederholt werden. Grund

   ist Schummelei, aufgeflogen, weil manche Schüler damit im Internet

   angegeben haben. Stadtschulratspräsidentin, Susanne Brandsteidl, geht davon

   aus:

 

Brandsteidl Susanne (Stadtschulrat für Wien)

   Dass es Einzelfälle sind, Sie wissen dass wir aus datenschutzrechtlichen

   Gründen die Vorfälle an sich weder bestätigen noch dementieren können, aber

   wenn es so ist wie in den Medien berichtet, können wir davon ausgehen, dass

   es sich um auch einzelne Klassen, es geht ja nicht um die ganze Schule

   handelt.

 

Huber Christian (ORF)

   Die Schüler, die geschummelt haben, müssen im Herbst die Mathematik-Matura

   wiederholen, wohl ein ziemlicher Dämpfer vor der Maturareise.

 


 

Ö 1 Journale Mittagsjournal, 10.6.2015

 

Matura nach Schwindel annulliert

 

Die Maturareise - wenn geplant - wird für einige Wiener Schüler aus zwei Gymnasien nicht ganz so unbeschwert wie erhofft: Ihr Schwindel bei der Mathematik-Matura ist aufgeflogen. Der Wiener Stadtschulrat hat die Ergebnisse der Matura annulliert und spricht von Einzelfällen in zwei Klassen. Die Schüler müssen im Herbst neu antreten.

 

HERBERT NEUBAUER

 

Externer Player

 

Ö1 Mittagsjournal 12:00 (12:00) –

 

Matura nach Schwindel annulliert

 

Seelmann Helene (ORF)

   Die Maturareise - falls geplant - wird für einige Schüler aus zwei Wiener

   Gymnasien nicht ganz so unbeschwert wie erhofft: Ihr Schwindel bei der

   Mathematikmatura ist aufgeflogen. Der Wiener Stadtschulrat hat die

   Ergebnisse der Matura annulliert und spricht von Einzelfällen in zwei

   Klassen. Die Schüler müssen im Herbst neu antreten. Thomas Metelko

   berichtet.

 

Metelko Thomas (ORF)

   20 von 21 Schülern einer Klasse im Oberstufenrealgymnasium Hegelgasse in der

   Wiener Innenstadt sollen bei ihrer Mathematikmatura mehr auf Technik als

   auf Wissen gesetzt haben. Sie sollen mit ihren eigentlich bei einer Matura

   verbotenen Handys die Aufgaben fotografiert und an Nachhilfelehrer

   geschickt haben. Die wiederum sendeten die Lösungen an die Schüler zurück.

   Der anwesende Mathematiklehrer soll dabei demonstrativ weggeschaut haben.

   Der Stadtschulrat prüft derzeit ob ein Disziplinarverfahren gegen ihn

   eingeleitet wird. Ähnlich soll die Vorgangsweise im Oberstufenrealgymnasium

   Henriettenplatz in Rudolfsheim-Fünfhaus gewesen sein. Auch dort ging es um

   die Mathematikmatura, auch dort waren verbotenerweise Handys im Einsatz.

   Einzelfälle, sagt die Präsidentin des Wiener Stadtschulrats, Susanne

   Brandsteidl:

 

Brandsteidl Susanne (Stadtschulrat für Wien)

   Also wir gehen davon, dass es Einzelfälle sind, Sie wissen, dass wir aus

   datenschutzrechtlichen Gründen, die Vorfälle weder bestätigen noch

   dementieren können, aber wenn es so ist, wie in den Medien berichtet,

   können wir davon ausgehen, dass es sich um auch einzelne Klassen, es geht

   ja nicht um die ganze Schule, handelt.

 

Metelko Thomas (ORF)

   Aufgeflogen war der Schwindel übrigens, weil einige der zur Reifeprüfung

   angetretenen Schüler in diversen Foren damit geprahlt hatten, wie leicht

   die Matura gewesen ist. Der Stadtschulrat leitete darauf hin Untersuchungen

   ein, die Ergebnisse der Mathematik-Matura sind annulliert, die betroffenen

   Schüler müssen im Herbst noch einmal antreten.

 


 

APA0354 II, XI 10.06.2015 14:04:38

 

Matura: Keine weiteren Schummel-Fälle bekannt

Utl.: Landesschulratspräsidenten mit Zentralmatura-Ablauf zufrieden - Zustimmung auch zu künftiger Durchführung durch Ministerium

 

Bei der Zentralmatura dürfte es abseits von den nun bekannt gewordenen Schummel-Fällen in zwei Wiener Schulen und der Manipulation von Arbeiten durch einen Lehrer am Militärgymnasium in Wiener Neustadt (NÖ) keine weiteren Unregelmäßigkeiten bei der Zentralmatura gegeben haben. Das hieß es auf APA-Anfrage aus den Landesschulräten.

Noch kein explizites Thema waren die Schummel-Fälle bei einem Treffen der Landesschulratspräsidenten mit Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) am gestrigen Dienstag. Über den Sommer soll aber grundsätzlich eine Evaluierung gestartet werden, "um etwaige Möglichkeiten zur Optimierung zu prüfen", hieß es in einer Aussendung des Ministeriums am Mittwoch.

Aus dem Wiener Stadtschulrat hieß es auf APA-Anfrage, dass etwa das Einführen des Vier-Augen-Prinzips - also zwei Aufsichtslehrer - oder der Einsatz fachfremder Pädagogen ein möglicher Denkansatz sei. Diesen Punkt werde man im Zuge der Evaluierung einbringen. "Wir schauen, wie es - auch nach den Erfahrungen dieses Jahres - eine bessere Kontrolle geben kann. Eine ideale Form gibt es eh nicht."

Der oberösterreichische Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer (ÖVP) will bei der Evaluierung auch einen Vergleich mit der bisherigen Reifeprüfung: "Wo hat sich objektiv was verändert im Vergleich zur bisherigen Matura? Da sollte man wissenschaftliche Arbeiten vergeben und Daten aus den vergangenen Jahren analysieren", so Enzenhofer zur APA

Extreme Schummel-Fälle wie in Wien hält Enzenhofer für schwer vermeidbar: "Irgendeinen Wahnsinnigen kann es immer geben, der sich nicht an die Regeln hält. Wichtig ist, dass man draufkommt." Insgesamt hätten die Präsidenten die Zentralmatura als "durchgängig positiv und gut organisiert" empfunden. "Wir finden es auch richtig, dass das Ministerium künftig die Hoheit darüber übernimmt."

Eine Auswertung der Bundesländer-Zentralmatura-Ergebnisse vor und nach den Kompensationsprüfungen zeigt übrigens, in welchen Ländern die Schüler sich die meisten Fünfer ausbesserten. Über alle Fächer gerechnet nutzten die Vorarlberger die (mündliche) Prüfung am stärksten, gefolgt von Tirolern und Salzburgern. In Oberösterreich waren die Veränderungen am geringsten, wobei dort bei der schriftlichen Prüfung aber auch die besten Ergebnisse erzielt wurden.

 


 

OTS0028 II 10.06.2015 09:15:25

 

Hilfswerk begrüßt Vorhaben von Familienministerin Sophie Karmasin für einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung

Utl.: Präsident Othmar Karas: „Ein Ausbau ist gut und notwendig, es ist jedoch wichtig, dass Eltern die geeignete Betreuungsform für ihr Kind wählen können!“

 

Das Hilfswerk begrüßt das Vorhaben von Familienministerin Sophie Karmasin für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Österreich. Die aktuell vorgesehene Möglichkeit, das geplante "zweite Kindergartenjahr" - sei es nun verpflichtend oder ein "Gratisangebot" - auch bei Tageseltern absolvieren zu dürfen, wird besonders positiv gesehen.

"Je kleiner die Kinder sind, umso mehr muss man auf deren spezielle Bedürfnisse eingehen. Wir freuen uns daher, dass die aktuellen Pläne der Familienministerin ausdrücklich die Möglichkeit vorsehen, dass die Betreuung der Kinder auch bei Tageseltern stattfinden kann", sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas. "Je kleiner die Kinder, umso wertvoller ist diese Betreuungsform.", stellt Karas unter Bezugnahme einer Studie der Universität Wien fest. Und weiter: "Auch für viele Eltern sind Tagesmütter auf Grund der flexiblen Betreuungszeiten die einzige Möglichkeit, eine geeignete Betreuung zu bekommen, während sie ihrem Beruf nachgehen. Aber auch kleineren Gemeinden bietet Kinderbetreuung durch Tageseltern eine ausgezeichnete Möglichkeit, rasch, flexibel und kostengünstig eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung bereit zu stellen", so Karas.

"Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Betreuung durch Tagesmütter und -väter gerade für kleinere Kinder eine pädagogisch ideale Betreuungsform ist", weiß Karas. "Durch die geringe Gruppengröße und die konstante Bezugsperson haben die Tagesmütter und -väter hervorragende Möglichkeiten, laufend auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes einzugehen und eine gute, vertrauensvolle Bindung zu schaffen", so Karas weiter.

"Die Bindungsqualität ist für die kindliche Entwicklung und Bildung von ganz entscheidender Bedeutung. Das gilt insbesondere auch für die Entwicklung der Sprache.", so Karas abschließend.

Das Hilfswerk ist einer der größten Anbieter von Kinderbetreuung in Österreich. 8.820 Kinder sind in Kinderbetreuungseinrichtungen des Hilfswerks wie Kinderkrippen, Kindergärten, (altersgemischte) Kindergruppen, Horte und in der Nachmittagskinderbetreuung an Schulen gut aufgehoben. Weitere 7.675 Kinder werden von 890 Tagesmüttern und -vätern des Hilfswerks betreut.

Rückfragehinweis: Hilfswerk Österreich, Bundesgeschäftsstelle Mag. Harald Blümel 01 / 40442 - 12, Mobil: 0676 / 8787 60203 harald.bluemel@hilfswerk.at www.hilfswerk.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/403/aom

 


 

"Kronen Zeitung" vom 10.06.2015                             Seite: 22

 

Ethikunterricht für Jugendliche ohne Bekenntnis

 

Schule ohne Religion ist für Bischof keine Option

 

   Bischof Zsikovics im Gespräch mit angehenden Lehrerinnen

 

   Bildung ist mehr als bloße Informationsanhäufung. Sie ist immer auch Befähigung, Ermutigung und Bestärkung junger Menschen zur Reflexion über grundlegende Ziele, Werte und Prinzipien des Lebens. Und genau deshalb ist der Religionsunterricht ein unerlässlicher Bestandteil eines ganzheitlichen Bildungsauftrags“, sagte Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics im Rahmen einer Podiumsdiskussion an der Pädagogischen Hochschule. Zur Diskussion über die Einführung eines Ethikunterrichts meinte der Diözesanbischof, dass dieser für Schüler, die an keinem konfessionellen Religionsunterricht teilnehmen, durchaus eine sinnvolle Alternative darstellen könne.

 


 

1.     "Die Presse" vom 10.06.2015                               Seite: 13

 

            Beate Wimmer-Puchinger ist Expertin für Frauengesundheit, ...

 

   Beate Wimmer-Puchinger ist Expertin für Frauengesundheit, klinische und Gesundheitspsychologin sowie Gesundheitswissenschaftlerin und hat als Mitglied des Expertenbeirats an der Erarbeitung des Sexualerziehungserlasses mitgewirkt.

 

   Alfred Trendl ist seit 1. Oktober 2011 Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs. Der gebürtige Wiener studierte Rechtswissenschaften und leitet eine Steuerberatungskanzlei in Wien. Der Erlass zur Sexualerziehung sorgt seit Wochen für Aufregung. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) ließ den aus 1970 stammenden und 1990 überarbeiteten Erlass von einem Expertenbeirat formulieren. Er übergehe die Eltern, konfrontiere Kinder auf nicht altersgemäße Weise mit Pornografie und ignoriere Begriffe wie Liebe und Familie, so die Kritik. Familienministerin Sophie Karmasin warnte vor einer verstaatlichten Sexkunde. Heinisch-Hosek stellte nur "geringfügige Adaptierungen" in Aussicht.

 

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Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3569

0664 / 44 45 005
kurt.schober@spoe.at

 

SPÖ-Parlamentsklub

www.klub.spoe.at

 

 

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