Montag, 22. Juni 2015

Bildungs-Newsletter 22.6.2015


 

OTS0143 II 22.06.2015 14:10:17

 

Lueger ad Gratis-Kindergarten: Gemeinsam mit Bundesländern rasch 15a-Vereinbarung umsetzen

Utl.: Keine Gefährdung des Gratis-Kindergartenjahres durch Verzögerung

 

Unverständnis zeigt SPÖ-Familiensprecherin Angela Lueger hinsichtlich der Vorgehensweise der Familienministerin bei den Verhandlungen zur 15a-Vereinbarung zum Gratis-Kindergarten. "Es ist wichtig, dass das verpflichtende Kindergartenjahr auch 2015/16 weitergeführt wird. Die Verhandlungen müssen nun rasch zu einem Ende gebracht werden, damit die Bundesländer die Sicherheit haben, den geplanten Gratis-Kindergartenbesuch umsetzen zu können. Eine weitere Verzögerung gefährdet diese positive Bildungsmaßnahme", so Lueger am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die SPÖ-Familiensprecherin kritisiert insbesondere das Vorhaben der Familienministerin, die 70 Millionen Euro, die für den Ausbau des Gratis-Kindergartenjahres für 5jährige vorgesehen war, nun auch auf Vierjährige aufzuteilen - mit der Begründung es sei ohnehin eine "Opting-Out-Variante" geplant. Die Aufnahme der Gruppe der Vierjährigen bedeutet für die Bundesländer einen enormen finanziellen und bürokratischen Mehraufwand. Für die SPÖ-Familiensprecherin derzeit kein Thema, sie fordert die Verhandlungen nun so zu führen, dass eine Umsetzung in den Bundesländern möglich ist. "Die SPÖ ist klar für einen verpflichtenden Kindergarten-Besuch auch für Vierjährige, aber ohne Ausnahme!", so Lueger.

Dafür brauche es aber eine professionelle Vorbereitung. Vor allem müsse man überprüfbare Standards erarbeiten, die bundesweit einheitlich sind. "Denn die Sprachförderung kann ja nur ein Teil sein, für Vier- bis Fünfjährige sind auch andere Kompetenzen wichtig", so die SPÖ-Abgeordnete. Die Länder brauchen Sicherheit und nicht sich ständig ändernde Regelungen. "Ich fordere die Familienministerin auf, endlich für eine einheitliche Vorgehensweise und damit verbunden für einheitliche Bildungsstandards und gesicherten Ausbau zu sorgen", so Lueger abschließend. (Schluss) ve/rm/mp

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien  01/53427-275 Http://www.spoe.at/impressum

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

 


 

APA0213 II, CI, XI 22.06.2015 11:59:27

 

Gratis-Kindergarten - Karmasin bei zweitem Jahr "optimistisch"

Utl.: Grundsatzeinigung sei gegeben, aber noch "finanzielle Details" zu klären - Ministerin plant für diese Woche weiteren Termin mit Länderreferenten

 

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat sich "optimistisch" hinsichtlich einer Einigung auf ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr für Vierjährige in den kommenden Wochen gezeigt. "Im Grundsatz" sei man sich einig, nun gelte es noch "finanzielle Details" zu klären, sagte Karmasin am Montag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck.

 

Derzeit laufen die Verhandlungen mit den Bundesländern über eine neue "15a-Vereinbarung" für das verpflichtende Gratis-Kindergartenjahr für Fünfjährige. Bei dieser Gelegenheit will die Bundesregierung die in ihrem Arbeitsprogramm vorgesehene Ausweitung vornehmen. Vergangene Woche kam es bei einer Tagung der Familienreferenten der Länder in Salzburg noch zu keiner Einigung. Sie plane für diese Woche einen weiteren Termin mit den Ländervertretern, sagte Karmasin.

 

Die Ministerin trat am Montag beim Gratis-Kindergartenjahr für Vierjährige erneut für eine Verpflichtung mit einer "Opt-out-Variante" ein. Eltern bräuchten demnach in bestimmten Ausnahmefällen ihr Kind noch nicht mit vier Jahren in den Kindergarten zu schicken - etwa bei medizinischen Gründen, weiten Anfahrtswegen oder bei altersgemäßer Beherrschung der deutschen Sprache. "Übrig bleiben" würden damit jene Fälle, in denen ein Sprachentwicklungsbedarf bestehe, meinte die Ministerin. Karmasin hatte bisher bereits den Standpunkt vertreten, dass Vierjährige dann zu einem Gratis-Kindergartenbesuch verpflichtet werden sollten, wenn sie einen sprachlichen Förderbedarf aufweisen.

 

Tirols zuständige Landesrätin Beate Palfrader (ÖVP) hielt es bei der Pressekonferenz im Falle einer Verpflichtung "nicht für sinnvoll", einzelne auszunehmen. Palfrader zeigte sich aber erneut skeptisch, ob es überhaupt zu einer Verpflichtung kommen sollte. In Tirol ist der halbtägige Besuch des Kindergartens für Vierjährige seit dem Jahr 2009/10 gratis.

 


 

"Österreich" vom 22.06.2015                                  Seite 16

 

Vollversorgung für alle Vierjährigen

98 Prozent der Kinder besuchen Kindergarten

Das verpflichtende zweite Kindergartenjahr ist in Niederösterreich längst Realität.

 

NÖ. Bei der Familienreferentenkonferenz am Wochenende in Salzburg mit Vertretern aller Bundesländer gab es keine Einigung bezüglich eines weiteren verpflichtenden Kindergartenjahres ab 4 Jahren. NÖ steht einem zweiten Pflichtjahr positiv gegenüber. "Wir haben seit Jahren Betreuungsquoten von 98 Prozent bei den 4und 5-Jährigen. Aus diesem Grund ist das zweite Kindergartenjahr in NÖ bereits Realität", hält Familienlandesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) fest.

 


 

OTS0113 II 22.06.2015 12:38:36

 

NEOS Wien startet Aufbegehren: „Lieber g’scheite Kinder als g’stopfte Politiker“

Utl.: Meinl-Reisinger: „Die Stadt braucht Veränderung. Stehen wir gemeinsam auf“

 

NEOS Wien startete heute mit dem Bürgeraufruf "Lieber g’scheite Kinder als g’stopfte Politiker". "Alle Wienerinnen und Wiener sind eingeladen, gemeinsam gegen dieses System aus rotem Filz und Günstlingswirtschaft aufzustehen und Teil einer Bürgerbewegung zu sein. Die Stadt braucht Veränderung, und wir sind bereit dazu. Holen wir uns unsere Stadt zurück und gestalten unsere Zukunft", appelliert Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS in Wien.

 

Rekordarbeitslosigkeit und die große Kluft zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten, diese Themen bestimmen heute das Leben vieler Wiener_innen. "Ich bin selbst Mutter und kenne die Ängste der Eltern. Ich frage mich: Wie kann ich meine Kinder bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten?", so Meinl-Reisinger. In der Wiener Stadtpolitik vermisst die NEOS-Spitzenkandidatin Lösungen in der Bildungspolitik: "Die durchschnittliche Klassengröße an den Wiener Pflichtschulen liegt weit über dem österreichweiten Durchschnitt. Unsere Kinder werden nicht gefördert, sie werden in ein Korsett aus überholten Gesetzen, Verordnungen und Erlässen gezwängt. Es mangelt an Geld und den Willen, um unsere Kinder auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten." Anstatt in die Zukunft der Kinder zu investieren, versickert das Geld der Wiener_innen in der Günstlingswirtschaft der SPÖ: "Es braucht eine nachhaltige Veränderung. Es braucht ein starkes NEOS, damit wir Bewegung in dieses System bringen", erklärt Beate Meinl-Reisinger.

 

Aus diesem Grund startet NEOS Wien die Bürgeraktion "G’scheite Kinder statt g’stopfte Politiker." "Wir wollen nicht mehr zusehen, wie die Politik die Zukunft unserer Kinder verspielt und tatenlos zusieht, wie es mit unserem Bildungssystem bergab geht", ruft Beate Meinl-Reisinger zum Aufbegehren auf. "Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern stehen wir heute auf, um dieses System zu verändern. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass unsere Stadt und unsere Zukunft nicht mehr im roten Filz versinkt. Mit dieser Unterschriftenaktion, die wir heute starten, nehmen wir gemeinsam unsere Zukunft in die Hand. Wir brauchen eine neue Politik, die sich um die Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger kümmert, anstatt unsere Stadt mit leeren Phrasen zu plakatieren. Marschieren wir Hand in Hand mit den Wienerinnen und Wienern gegen den Saustall, der die Zukunft unserer Kinder bedroht. Wien braucht Veränderung, aber ohne H.C. Strache."

 

"Jede Unterschrift für unser Aufbegehren stärkt unsere Forderungen: Schaffen wir die unnötigen Posten in der Stadtverwaltung und in den Bezirken ab, halbieren wir die Parteienförderung und die Millionen Ausgaben für die politische Eigenwerbung. Wir fordern die Abschaffung der Pensionsprivilegien für Politiker und Spitzenbeamte und machen in dieser aufgeblähten Verwaltung 120 Millionen Euro im Jahr frei, die wir in die Zukunft unserer Kinder, unserer Stadt investieren", fordert Meinl-Reisinger.

 

Das sind 1.000 Euro pro Kind im Jahr, die für Schulen und Lehrer_innen zur Verfügung gestellt werden können. "Sie bringen damit endlich die Unterrichtsmethoden auf den neuesten Stand, können zusätzliches Lehrpersonal einstellen, Laptops für alle Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellen. Damit wir unseren Kindern einen guten Start in die Zukunft ermöglichen", so Meinl-Reisinger abschließend.

 

Das Aufbegehren "Lieber g’scheite Kinder als g’stopfte Politiker" kann online unter www.aufbegehren.at oder an den in der Stadt organisierten Informationsständen von NEOS Wien unterschrieben werden.

 

Der erste Informationsstand findet heute, 22. Juni, ab 18 Uhr auf der Mariahilferstraße Ecke Zollergasse statt.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6827

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

 

Rückfragehinweis:  NEOS Wien Anja Herberth  Zollergasse 13/5, 1070 Wien  anja.herberth@neos.eu  Mobil: 0650/558 03 19

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14795/aom

 


 

"Österreich" vom 22.06.2015                                  Seite 15 Josef Galley

 

Nicht genügend -Zahl sinkt leicht

Zeugnisse: Es hagelt 14.500 Fünfer in Wien

Erste Hochrechnung von Experten ergibt leicht rückläufigen Trend bei Fünfern.

 

Schulschluss. noch sind nicht alle Rückmeldungen über die notenkonferenzen beim Wiener Stadtschulrat eingetroffen. Experten haben am Wochenende dennoch eine erste tendenz und eine erste Prognose erstellt, wie viele nicht genügend es heuer in den Zeugnissen an Wiens 670 Schulen setzen wird.

 

14.500 Fünfer. Von den insgesamt 220.000 Wiener Schülern gehen rund 65.000 in Volksschulen, in denen der Fünfer praktisch gar keine Rolle spielt - hier gibt es pro Jahr niedrige zweistellige Zahlen an nicht genügend. auch in den neuen mittelschulen ist die Fallzahl traditionell niedrig, im mittleren dreistelligen Bereich. in den höheren Schulen schaffen es immerhin 83,5 Prozent der mehr als 90.000 Schüler keinen Fünfer zu haben, vier Prozent dürfen trotz einer negativen note aufsteigen, weitere vier Prozent müssen wegen eines Fünfers die Klasse wiederholen und 8,5 Prozent haben zwei oder mehr nicht genügend. insgesamt gibt es damit 14.500 Schüler mit einem oder mehreren nicht genügend im Zeugnis, 13.000 davon treten im Herbst zu nachprüfungen an.

 

Gratis-Nachhilfe. aus Rückmeldungen von Direktoren weiß man, dass die heuer in den unterstufen erstmals angebotene gratis-nachhilfe daf ür verantwortlich ist, dass der trend bei den nicht genügend leicht nach unten geht.

 

Direktoren sagen: "Die Gratis-Nachhilfe wirkt sich positiv aus."

 


 

"Österreich" vom 22.06.2015                                  Seite 15

 

Stadtschulrats-Chefin gibt Tipps, was bei Fünfern zu tun ist

»Auch bei Nachzipf Ferien genießen, aber trotzdem lernen«

Eine Nachprüfung ist kein Grund zur Verzweiflung - wenn man es richtig angeht.

 

Nachprüfung. Stadtschulrats-Chefin Susa n ne Brandsteidl fasst die tipps von Pädagogen für Schüler mit einem Fünfer im Zeugnis so zusammen: "Keine Frage: Ein nachzipf zipft jeden an. andererseits sollte man aber vermeiden, daraus ein zu großes Drama zu machen. mein tipp für alle, die einen Fünfer im Zeugnis haben: Jetzt schon nach den ursachen forschen, die Probleme an der Wurzel packen, sich für die nachprüfung vorbereiten und auch die Ferien genießen."

 

So lernt man richtig. Zunächst sollte man Stärken und Schwächen genau analysieren. Dann sollte man gezielt und genau portioniert lernen, sodass auch die -dringend notwendige -Erholung nicht zu kurz kommt.

 

Susanne Brandsteidl.

 


 

"NÖ Nachrichten" Nr. 26/2015 vom 22.06.2015                 Seite: 19    Von Stefan Jedlicka

 

Gymnasium Frauengasse  Mathematik-Arbeiten wurden zu positiv beurteilt. 12 Noten  von Landesschulrat herabgesetzt. Eine davon nun negativ. Schüler sind schockiert.

 

Professor suspendiert

 

    BADEN So hätte sich Direktor Roderich Magyar die letzte Matura seiner Amtszeit im Gymnasium Frauengasse wohl nicht vorgestellt. Nach einem anonymen Hinweis ließ der Landeschulrat die schriftlichen Mathematik-Arbeiten der 8C Klasse noch einmal unter die Lupe nehmen – und stellte fest, dass diese zu positiv beurteilt worden waren. Der zuständige Professor wurde suspendiert.

 

   „Wir haben bei 12 von 16 Arbeiten die Noten nach unten korrigieren müssen“, bestätigt Landesschulinspektorin Hermine Rögner. Es sei einhellige Meinung der Fachexperten, dass die Beurteilungen deutlich zu milde ausgefallen seien. Die Gründe dafür seien noch unklar. „Aber die mathematische Korrektheit muss gewahrt bleiben“, begründet Rögner die Abänderungen. Sie betont aber auch: „Mit einer Ausnahme sind alle Arbeiten weiterhin positiv. Und die Leistungen der Schüler im Gymnasium Frauengasse waren generell hervorragend. Ich will nicht, dass der Fall ein schlechtes Licht auf die Schule wirft.“

 

   Sie habe den Sachverhalt pflichtgemäß ans Unterrichtsministerium weitergeleitet, das noch am Freitag entschied, den zuständigen Mathematik-Professor vorläufig zu suspendieren. Im Gymnasium reagierten viele Schüler schockiert auf die Nachricht über den beliebten Lehrer. „Wir treffen natürlich alle Vorkehrungen, dass bis zum Schulschluss seine Aufgaben übernommen werden“, versichert Rögner, die selbst in den vergangenen Wochen mehrmals in der Frauengasse war.

 

    Was passiert mit „Nicht genügend“?

 

    Auf Drängen der Eltern der betroffenen Schüler seien auch alle Mathematik-Arbeiten der übrigen Klassen noch einmal geprüft worden. „Dort gab es aber nur Kleinigkeiten, die immer wieder vorkommen können“, so Rögner. Dennoch sei auch hier in vier Fällen die Note abgeändert worden. Unklar ist nun, wie im Fall der von „Genügend“ auf „Nicht genügend“ herabgestuften Matura vorgegangen werden soll. Denn im Normalfall steht negativ beurteilten Schülern eine sogenannte „Kompensationsprüfung“ vor der mündlichen Matura zu. Dies in nun nachträglich aber nicht mehr möglich. „Ein Einspruch der Betroffenen ist zu erwarten. Wir werden das prüfen“, verspricht Rögner. Derzeit gebe es dazu noch keine Entscheidung.

 

   Direktor Magyar, der nach diesem Schuljahr seine Pension antritt, wollte zu dem Fall nicht Stellung nehmen, verwies auf den Landesschulrat.

 

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Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3569

0664 / 44 45 005
kurt.schober@spoe.at

 

SPÖ-Parlamentsklub

www.klub.spoe.at

 

 

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