Dienstag, 9. Juni 2015

Bildungs-Newsletter 9.6.2015


 

"Die Presse" vom 09.06.2015                                Seite: 4

 

BIFIE-Institut ist nicht länger für die Zentralmatura zuständig

 

   Reform. Bildungsministerium will sich selbst um die Matura kümmern.

 

   Wien. Dem viel kritisierten Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) geht es - zumindest teilweise - an den Kragen. Das BIFIE soll nämlich nicht nur verkleinert werden, sondern auch wichtige Kompetenzen verlieren. Diese gestern, Montag, präsentierten Empfehlungen der BIFIE-Lenkungsgruppe möchte Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) schon bald umsetzen.

 

   Die gravierendste geplante Veränderung wird dabei die Zentralmatura betreffen. Für die soll das BIFIE nicht länger zuständig sein. Das Bildungsministerium soll sich ab 2017 selbst um die Matura - also um Planung, Organisation und inhaltliche Ausgestaltung - kümmern. Die Durchführung der Zentralmatura sei eine "hoheitliche Aufgabe" und eine "rechtliche und organisatorische Anbindung an das Ministerium und die Ressortleitung unerlässlich", wie es im Bericht heißt. Für das Ministerium ist die Konzeption der gesamten Zentralmatura aber eine (zu) große Aufgabe. Deshalb empfiehlt die Lenkungsgruppe eine unterstützende, vom BIFIE getrennte Organisation. In dieser könnte der BIFIE-Standort Wien, der sich bislang hauptsächlich um die Zentralmatura kümmerte, zumindest teilweise aufgehen.

 

   Der BIFIE-Standort Wien dürfte vor dem Aus stehen. Dass es bislang zwei BIFIE-Institute (Salzburg und Wien) gab, sorgte häufig für Kritik. Nun empfiehlt die Lenkungsgruppe, einen Standort zu schließen. Dabei wird zwar nicht explizit von Wien gesprochen. Da diesem Standort mit der Zentralmatura aber ohnehin das Aufgabengebiet entzogen wird, während dem BIFIE-Salzburg nahegelegt wird, noch mehr Forschung zu betrieben, scheint die Entscheidung gegen Wien gefallen zu sein. Erübrigt hat sich damit auch die bislang gemäß rot-schwarzer Farbenlehre erfolgte Vergabe der Direktorsposten. Anstatt zweier Chefs wird es nur noch einen geben. Der Job wird international ausgeschrieben. Dem wissenschaftlichen Leiter soll ein kaufmännischer Leiter unterstellt werden.

 

   Verhandlungen mit Koalitionspartner

 

   Fix sind all diese Veränderungen noch nicht. Die Bildungsministerin übernimmt die Vorschläge der Lenkungsgruppe zwar eins zu eins. Es fehlt aber noch die Zustimmung des Koalitionspartners. Die Verhandlungen dafür müssen bald beginnen. Denn schon mit Jahresende läuft das derzeitige BIFIE-Gesetz aus, und bis dahin braucht es ein neues. (j. n.)

 


 

"Die Presse" vom 09.06.2015                                  Seite 28

 

Ministerium übernimmt Zentralmatura

 

Österreich. Das Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) soll nicht mehr länger für die Zentralmatura zuständig sein. Ab 2017 soll sich das Bildungsministerium um die Matura-also um Planung, Organisation und inhaltliche Ausgestaltung-kümmern. Die Durchführung der Zentralmatura sei eine "hoheitliche Aufgabe", und eine "rechtliche und organisatorische Anbindung an das Ministerium und die Ressortleitung seien unerlässlich",heißt es. S. 4

 


 

"Der Standard" vom 09.06.2015                                Seite: 7

 

Zentralmatura soll ins Ministerium wandern

 

   Wien – Die Verantwortung für die Zentralmatura soll laut Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SP) ab 2017 vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) in ihr Ressort wandern. Darüber will sie nun mit der ÖVP verhandeln. Organisatorisch soll das Bifie auf neue Beine gestellt werden. Eine Expertengruppe schlug einen statt bisher zwei Leiter vor – auch die Ministerin kann sich das vorstellen. (APA)

 


 

"Kurier" vom 09.06.2015                                    Seite: 4

 

Bildungsreform

Bifie verliert Zentralmatura und einen der Direktoren

 

   Bifie-Reform.Aufgrund des Trubels rund um das Bildungsinstitut Bifie hatte die Bildungsministerin eine "Lenkungsgruppe" einberufen, um die Arbeit des Bifie zu evaluieren. Seit gestern liegen 14 Empfehlungen der 10-köpfigen Expertengruppe vor.

 

   Wesentliches Ergebnis der Empfehlungen, die Bildungsministerin Heinisch-Hosek auch umsetzen will: Die Zentralmatura soll nicht mehr vom Bifie, sondern vom Bildungsministerium durchgeführt werden. Und das Bifie-Direktorium soll nur mehr mit einer Person besetzt werden.

 

   Offen bleibt, wann das umgesetzt wird. Heinisch bekräftigte, dass im kommenden Jahr jedenfalls noch das Bifie für die Zentralmatura zuständig sein wird. Einsparungen wird es trotz der leeren Kassen im Bildungsministerium durch diese Reform nicht geben.

 


 

"Kronen Zeitung" vom 09.06.2015                              Seite: 3

 

Zentralmatura Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ)...

 

   Zentralmatura Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) entzieht dem Bildungsinstitut BIFIE, das in den vergangenen Monaten eine Panne nach der anderen geliefert hat, die Zuständigkeit für die Zentralmatura. Die Verantwortung für die Reifeprüfung wandert nun wieder ins Ministerium. „Spät aber doch“, lautet der allgemeine Tenor.

 

   Kontenöffnung In einer Sondersitzung diskutierte der Nationalrat am Montag über staatliche Überwachung sowie die Öffnung von Konten. Statt gläserner Bürger sollte es einen gläsernen Staat geben, fordern die NEOS.

 


 

"Oberösterreichische Nachrichten" vom 09.06.2015            Seite: 20

 

Zentralmatura: Schüler nutzten ihre zweite Chance

60 Prozent aller Fünfer bei Kompensationsprüfung ausgebessert

 

   Linz. Die neu eingeführte Zentralmatura brachte das Ende des "Zusatzes". Wer früher schriftlich einen Fünfer erntete, konnte dies bei der mündlichen Matura mit einer zusätzlichen Prüfung korrigieren. Das neue System sieht dagegen von der mündlichen Matura unabhängige Kompensationsprüfungen vor.

 

  Mehr als die Hälfte aller Schüler, die schriftlich in einem Fach scheiterten, haben die zweite Chance genützt. Die Durchfallerquoten sanken österreichweit auf 0,6 Prozent (Deutsch), 2,6 Prozent (Englisch) und 4,1 Prozent (Mathematik). Die oberösterreichischen Maturanten liegen nun im Ländervergleich an zweiter Stelle. 0,2 Prozent fielen in Deutsch durch, 1,7 Prozent in Englisch und 2,3 Prozent in Mathematik. Kärnten führt das Länderranking an. Dort waren die Schüler bei der Kompensationsprüfung besonders erfolgreich. Nach der schriftlichen Matura hatten die Kärntner nur einen Platz im Mittelfeld belegt.

 

   "Die Ergebnisse zeigen, wie gut die Lehrer gearbeitet haben und wie gut die Schüler mitgezogen sind", sagt Günther Vormayr, der zuständige Landesschulinspektor in Oberösterreich. Die Kompensationsprüfung mit zentral vorgegebenen Aufgabenstellungen sei bei der Entwicklung der neuen Matura ein Kompromiss gewesen. "Es ist schwer, alle Kompetenzen in einer 30-minütigen Prüfung abzufragen." Die Lehrer hätten hier viel Spielraum. Ein Ländervergleich mache deshalb wenig Sinn. Wer bei der Kompensationsprüfung durchgefallen ist, muss im September in diesem Fach nochmals schriftlich antreten.

 

   Matura ins Ministerium

 

   Die Verantwortung für die Zentralmatura soll laut Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) ab 2017 vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) in ihr Ressort wandern. Das schlug die Lenkungsgruppe zur Bifie-Reform gestern vor. Der Vorschlag werde nun mit der ÖVP verhandelt. 2016 soll die Zentralmatura wie bisher vom Bifie abgewickelt werden. (mini)

 

   "Die Ergebnisse zeigen, wie gut die Lehrer gearbeitet haben und wie gut die Schüler mitgezogen sind."

 

   Günther Vormayr, Schulinspektor

 


 

"Neues Volksblatt" vom 09.06.2015                             Seite 5

 

Schule aktuell

Zentralmatura soll vom Bifie ins Ministerium

 

Angesichts der "trotz aller Unkenrufe" reibungslosen Durchführung der Zentralmatura sei es zwar nicht sinnvoll, eine "Notbremsung" durchzuführen, so Schulministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Trotzdem soll für die Organisation und Durchführung der Zentralmatura statt des Bifie eine eigene Abteilung im Bildungsministerium zuständig sein-ab 2017. Das dürfte gleichbedeutend mit dem Aus für den mit den Zentralmatura-Agenden betrauten Instituts-Standort in Wien sein.

 

Bifie: Ein Chef, ein Standort

 

Auch dem Vorschlag der aus Bildungsforschern und Ministeriums-Vertretern bestehenden Expertengruppe, dass das Bifie künftig nur noch von einer Person geleitet werden soll sowie dem "sichtbaren Ausbau der bestehenden Beteiligung der LehrerInnenschaft" bei der Entwicklung der zentral vorgegeben Matura-Aufgaben, wie es in dem Endbericht an die Ministerin heißt, könne sie einiges abgewinnen. Heinisch-Hosek kündigte an, die Vorschläge "eins zu eins" in Verhandlungen mit dem Koalitionspartner mitzunehmen. Vor allem als wissenschaftliches Institut dürfte das Bifie den Vorschlägen zur Folge erhalten bleiben. Diese Aufgaben nimmt aktuell vor allem der Standort Salzburg wahr, der für Bildungsstandards und internationale Leistungsstudien wie PISA zuständig ist. Zudem könnte das Bifie in Zukunft auch mehr Längsschnittstudien durchführen. Die Forschungstätigkeit sollte allerdings stärker in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen erfolgen. Insgesamt habe das Institut sowohl hoheitliche Aufgaben-also die Planung und Durchführung der Zentralmatura-als auch nicht-hoheitliche Aufgaben in der Bildungsforschung bisher erstaunlich gut gemeistert.

 


 

"Heute" vom 09.06.2015                                        Seite 5

 

Zentralmatura: Aus für BIFIE

 

Ab 2017 soll die Zentralmatura von einer eigenen Abteilung im Bildungsministerium abgewickelt werden. Ressortchefin Gabriele Heinisch-Hosek (SP) wird darüber mit dem Koalitionspartner verhandeln, gab sie gestern bekannt.

 

Damit entzieht Heinisch dem Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) die Durchführung der neuen Matura. Das Institut war für die zahlreichen Pannen verantwortlich gemacht worden.

 


 

"TT-Kompakt" Nr. 158-KM vom 09.06.2015                       Seite: 7

 

Neue Zuständigkeit für die Zentralmatura

 

Bildungsinstitut Bifie wird abgespeckt Zum Schutz der Patientenrechte

 

   Die Verantwortung für die Zentralmatura soll laut Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) ab 2017 vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) direkt ins Ministerium wandern. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Reform des umstrittenen Bifie, die Heinisch-Hosek nun mit der ÖVP verhandeln will. Eine ?Lenkungsgruppe" hat Vorschläge erarbeitet, die Heinisch-Hosek übernehmen will. So soll es künftig nur mehr einen statt bisher zwei Geschäftsführer geben. Das Institut bleibt aber. (TT)

 


 

"Vorarlberger Nachrichten" vom 09.06.2015

 

Ab 2017 soll statt dem Bifie das Bildungsressort die Zentralmatura verantworten.

Matura ins Ministerium

 

   Wien. Die Verantwortung für die Zentralmatura soll laut Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) ab 2017 vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) in ihr Ressort wandern. Darüber gelte es nun mit der ÖVP zu verhandeln. 2016 soll die Zentralmatura wie bisher noch vom Bifie abgewickelt werden. Danach ist geplant, eine eigene Abteilung im Bildungsministerium einzurichten, erklärte Heinisch-Hosek in Wien. Auch dem Vorschlag der aus Bildungsforschern und Ministeriumsvertretern bestehenden Lenkungsgruppe zur Bifie-Reform, dass das Institut künftig nur noch von einer Person geleitet werden soll, kann die Ministerin einiges abgewinnen. Ebenso ist sie offen für einen sichtbaren Ausbau der bestehenden Beteiligung der LehrerInnenschaft bei der Entwicklung der zentral vorgegebenen Matura-Aufgaben, wie es in dem Endbericht der Expertengruppe heißt, der am Montag präsentiert wurde.

 

   Anfang 2017 soll die Neuaufstellung des Bifie vollzogen werden. Vor allem als wissenschaftliches Institut dürfte es erhalten bleiben. Die Durchführung der Bildungsstandarderhebungen und der internationalen Assessments sei unerlässlich, sagen Experten.

 

   Zudem könnte das Bifie in Zukunft auch mehr Längsschnittstudien durchführen. Die Forschungstätigkeit zur Qualitätssicherung und -entwicklung im Bildungssystem sollte allerdings stärker in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen erfolgen.

 

   Weiter Mathe-Schlusslicht

 

  Unterdessen wurde bekannt gegeben, dass mehr als die Hälfte der bei der schriftlichen Zentralmatura zunächst mit Fünf beurteilten Schüler ihre Kompensationsprüfung geschafft und sich somit eine positive Note gesichert haben. Lagen die Durchfallerquoten österreichweit zunächst in Deutsch noch bei 3,3 Prozent, in Englisch bei 5,8 und in Mathe bei 10,5 Prozent, sanken sie nun auf 0,6 Prozent in Deutsch, 2,6 Prozent in Englisch und 4,1 Prozent in Mathe. Im letzgenannten Fach führt Kärnten das Feld an. Dort fielen nur 2,1 Prozent durch. Die meisten Fünfer in Mathe gibt es weiterhin mit 6,5 Prozent in Vorarlberg.

 


 

"Salzburger Nachrichten" Nr. 130 vom 09.06.2015             Seite: 10

 

Zentralmatura: Die meisten nutzten die zweite Chance

 

   Wien. Mehr als die Hälfte der Maturanten hat sich ihren Fünfer auf die schriftliche Zentralmatura durch eine Kompensationsprüfung ausgebessert. Somit ist nun Kärnten und nicht Oberösterreich das Bundesland mit den wenigsten Fünfern. Salzburgs Maturanten sind in Englisch nicht mehr die zweit-, sondern die viertschlechtesten. In Mathe bleiben sie zweitschlechteste, gleichauf mit den Wienern. , APA

 


 

KATHPRESS-Tagesdienst Nr.134, 8. Juni 2015

 

Zsifkovics: Ohne Religionsunterricht keine ganzheitliche Bildung

 

Eisenstädter Bischof an Pädagogischer Hochschule: Wichtiger Beitrag zu Identitätsbildung, Dialogfähigkeit und Wertehaltung junger Menschen - Bloßer Ethikunterricht birgt Gefahren

 

Eisenstadt, 08.06.2015 (KAP) Der konfessionelle Religionsunterricht hat nach den Worten des burgenländischen Bischofs Ägidius Zsifkovics wichtige Bedeutung für die Identitätsbildung, die Dialogfähigkeit und auch die Wertehaltung junger Menschen. Er sei für ganzheitliche Bild-ung unverzichtbar, betonte er in einer Podiums-diskussion an der Pädagogischen Hochschule (PH) Burgenland. Ethikunterricht könne zwar ein Bildungskonzept sinnvoll erweitern, nicht aber den konfessionellen Religionsunterricht ersetzen. "Eine Art 'Religion light' ist nicht zielführend", so der Eisenstädter Bischof in einer Aussendung der Eisenstadt am Montag.

Das Nachdenken über den Sinn des eige-nen Lebens gehöre zum Konzept allgemeiner Bildung. Ein konfessionell profilierter Religion-sunterricht solle somit die Schüler "zu verant-wortlichem Denken und Verhalten befähigen und zur Entwicklung einer gesprächsfähigen Identität beitragen", sagte Zsifkovics vor Stud-ierenden der Hochschule im Rahmen der Veran-staltungsreihe "Gegenwartsgespräch – Zukunfts-dialog". Die Initiative bringt Studierende und Lehrende der PH mit Persönlichkeiten des Landes aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kirche und Medien ins Gespräch, darunter bish-er u.a. Landeshauptmann Hans Niessl und sein früherer Stellvertreter Franz Steindl, Superin-tendent Manfred Koch, Generalvikar Martin Korpitsch oder Arbeiterkammer-Direktor Tho-mas Lehner.

Für jene Schüler, die nicht am konfes-sionellen Religionsunterricht teilnehmen, sei Ethikunterricht durchaus eine sinnvolle Alterna-tive für die Vermittlung grundlegender Wert- und Sinnhorizonte, so Zsifkovics. In alleiniger Form bringe er dennoch deutliche Grenzen und Gefahren mit sich, etwa jene des "Ste-ckenbleibens im bloß Oberflächlichem", zudem müsse hinterfragt werden, wer für einen sol-chen Ethikunterricht die Parameter aufstellt und aus welchen Grundlagen diese geschöpft werden. Andererseits gebe es auch "berechtigte Zweifel", ob man "mit dem konfessionellen Reli-gionsunterricht ganz alleine durchkommen" werde. Die Vermittlung und Darstellung anderer Religionen und Glaubensansprüche sei wesent-lich für die Herausbildung einer "gesprächs-fähigen Identität" junger Menschen und müsse somit fixer Bestandteil eines jeden Lehrplans sein, betonte Bischof Zsifkovics. Zugleich sei er überzeugt, "dass wir auch selber unsere eigene Religion, unseren eigenen Standpunkt kennen müssen."

Angesprochen auf die im Burgenland entbrannte Debatte über das Morgengebet im Unterricht vertrat der Bischof den Standpunkt, es dürfe niemandem, der sich nicht davon an-gesprochen fühle, etwas aufgezwungen werden. Dennoch könne man respektvoll um einen Mo-ment des Innewerdens, der Ruhe und des eigenen Nachdenkens bitten. Gehöre eine Mehrheit der Schüler etwa den christlichen Kirchen an, "dann glaube ich, sollte man bei diesem Gebet bleiben", so Zsifkovics.

 

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Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3569

0664 / 44 45 005
kurt.schober@spoe.at

 

SPÖ-Parlamentsklub

www.klub.spoe.at

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